Biotopexkursion entlang der Weißach

Unter der fachkundigen Leitung von Rosemarie Zöhrer haben Interessierte bei der Exkursion am Samstag dem 18. Juli 2015 die Möglichkeit besondere Naturjuwele der Gemeinden Riefensberg und Sulzberg zu erkunden. Das Ziel ist die Weißach mit ihrem großteils naturnahen Verlauf. Insbesondere die gut ausgebildeten Auwälder mit kleinen Nebengerinnen und teils schöner Ausbildung von Prall- und Gleithängen werden im Mittelpunkt der Exkursion stehen. Die Weiterentwicklung der Auwälder von zuerst Grauweidengebüschen über Grauerlenauen zur Hartholzaue ist gut zu sehen. Diese bieten nicht nur Lebensraum für verschiede teils gefährdete Pflanzenarten wie zum Beispiel den Sumpf-Stendelwurz sondern auch für viele Tierarten, wie die Wasseramsel und die Nachtigall.

Sumpf-Stendelwurz (Foto: Johanna Kronberger)

Sumpf-Stendelwurz (Foto: Johanna Kronberger)

Für die Exkursion sind ca. 3-4 Stunden einzuplanen.
Exkursionsleitung: Rosemarie Zöhrer
Treffpunkt: 17:00 Uhr Golfplatz Riefensberg

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Exkursion findet bei jeder Witterung statt.

Alle Interessierten und Naturliebhaber sind recht herzlich eingeladen!

(Text: Abt. Umwelt- und Klimaschutz)
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Biotopexkursion: entlang der Bregenzerach nach Hirschau

Unter der fachkundigen Leitung von Rosemarie Zöhrer haben Interessierte bei der Exkursion am Sonntag dem 28. Juni 2015 die Möglichkeit besondere Naturjuwele der Gemeinden Mellau und Schnepfau zu erkunden. Die Exkursion beginnt bei der Dürrenbachbrücke in Mellau, verläuft an der Bregenzerach und endet bei der Bushaltestelle in Hirschau. Die Bregenzerach ist in diesem Abschnitt trotz der Hochwasserverbauung noch ein durchaus naturnaher Gebirgsfluss.

Gewöhnliches Alpen-Leinkraut (Foto: Günter Stadler)

Gewöhnliches Alpen-Leinkraut (Foto: Günter Stadler)


Innerhalb der Dämme ist eine gewisse Flussdynamik noch vorhanden, was die Ausbildung einer intakten Aue ermöglicht. Auf den aufgeschütteten Kiesflächen kann man unter Umständen erste Bewachsungsstadien wie zum Beispiel Kiesbettfluren, Schachtelhalmbestände und Rasenfragmente finden. Neben den verschiedenen Pflanzenarten profitieren auch die Tiere von solchen Auen. So kommen in der Ache selbst Fließgewässerarten vor, wie Jungfische (Bachforelle), Amphibien und Wirbellose. Zudem stellt der umgebende Wald einen wichtigen Lebensraum für verschiedenste Vogelarten dar.

Für die Exkursion sind ca. 4 Stunden einzuplanen.
Exkursionsleitung: Rosemarie Zöhrer
Treffpunkt: 13:00 Uhr Dürrenbachbrücke, Bergbahnen Mellau

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Exkursion findet bei jeder Witterung statt.

Alle Interessierten und Naturliebhaber sind recht herzlich eingeladen!

(Text: Abt. Klima- und Umweltschutz)

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Biotopexkursion: Am Alten Rhein vom Bruggerloch zum Eselschwanz

Unter der fachkundigen Leitung von Walter Niederer haben Interessierte bei der Exkursion am Donnerstag dem 18. Juni 2015 die Möglichkeit besondere Naturjuwele der Gemeinde Höchst zu erkunden. Die Exkursion startet beim Bruggerloch und verläuft entlang des Alten Rheines bis zum Eselschwanz. Dort besteht die Möglichkeit mit dem Bus wieder zum Ausgangspunkt zurückzufahren. Das Bruggerloch im Süden von Höchst besticht durch die gut ausgebildete Wasserpflanzenvegetation und Schilfröhrichte, die nicht nur durch ihre teils gefährdeten Pflanzenarten bestechen, sondern auch als Lebensraum für viele Insektenarten. Der Schwerpunkt der Exkursion wird auf den verschiedenen Tierarten insbesondere auf den Insekten liegen, die entlang des Alten Rheins zu entdecken sind.

Frosch (Foto: Kathrin Löning, Abt IVe)

Frosch (Foto: Kathrin Löning, Abt IVe)

Exkursionsleitung: Walter Niederer
Treffpunkt: 17:00 Uhr Bushaltestelle Rhein Brugg

Für die Exkursion sind ca. 2 Stunden einzuplanen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Exkursion findet bei jeder Witterung statt.

Alle Interessierten und Naturliebhaber sind recht herzlich eingeladen!

(Text: Abt. Klima- und Umweltschutz)

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inatura Exkursion zu den Alfenzauen – ein echtes Highlight!!

Am Samstag, den 13.6. findet eine inatura Exkursion der besonderen Art statt. Sie führt uns in die Alfenzauen!

Alfenzaue bei Braz

Alfenzaue bei Braz


Zwischen Radin und Braz präsentiert sich die Alfenz noch als weitgehend natürlicher, unverbauter und hochdynamischer Gebirgsfluss. Ausgedehnte Schotterflächen, Kiesfluren mit Alpenschwemmlingen, Weidengebüsche und unterschiedliche Auwaldtypen beherrschen das Bild. Auf unserer Exkursion werden wir den eigentümlichen Reiz dieser europaweit selten gewordenen und stark bedrohten Lebensräume kennen lernen und einen genauen Blick auf die Tier- und Pflanzenwelt werfen.
Falls uns das Hochwasser einen Strich durch die Rechnung macht, werden wir als Alternative eine Wanderung über die Brazer Allmein unternehmen. Die dortigen Extensivweiden und die darüber gelegenen Magerwiesen bieten im Frühsommer ein reizvolles Blütenmeer und bestechen durch ihre hohe Artenvielfalt.

Exkursionsleitung: Andreas Beiser
Mitzubringen: Gutes Schuhwerk, Wetterschutz
Dauer: ca. 3 Stunden

Treffpunkt 1: Für Anreisende mit ÖV
Ausserbraz, Bushaltestelle Hotel Traube
Beginn: 09:16 Uhr (siehe Ankunftszeit ÖV von Bludenz)

Treffpunkt 2: Für Anreisende mit Auto/Fahrrad
Ausserbraz, Parkplatz Grillplatz Unterrifats
15 Minuten nach Ankunft Bus in Ausserbraz Hotel Traube; d.h. 09:30 Uhr

Biotopexkursion: Alter Rhein bei Altach – Lebensraum für viele Vogelarten

Unter der fachkundigen Leitung von Alwin Schönenberger haben Interessierte bei der Exkursion am Freitag dem 5. Juni 2015 die Möglichkeit besondere Naturjuwele der Gemeinde Altach zu erkunden. Das Ziel wird der Alte Rhein mit seinen Auwäldern, Weihern und Röhrichten sein. Diese unterschiedlichen Lebensräume bieten für viele Vogelarten das ganze Jahr über ein wichtiges Brut- und Überwinterungsgebiet. So befindet sich hier das südlichste Brutvorkommen des Haubentauchers im Alpenrheintal.

Haubentaucher mit Jungtier (Foto: Dietmar Hollenstein)

Haubentaucher mit Jungtier (Foto: Dietmar Hollenstein)

Außerdem ist der Alte Rhein ein wichtiges Überwinterungsgebiet für verschiedene Wasservogelarten, insbesondere für Entenarten. In den Röhrichten brüten regelmäßig Rohrammern und Teichrohrsänger. Zusätzlich werden die unterschiedlichen Weiher und Kleingewässer von vielen verschiedenen Amphibienarten als Laichplatz genutzt. Diese Amphibien dienen wiederum dem Graureiher als Nahrung.

Frosch (Foto: Kathrin Löning, Abt IVe)

Frosch (Foto: Kathrin Löning, Abt IVe)

Für die Exkursion sind ca. 1,5 bis 2 Stunden einzuplanen.
Exkursionsleitung: Alwin Schönenberger
Treffpunkt: 19:00 Uhr Erholungszentrum Rheinauen
Mitzubringen: Fernglas, ggf. Getränke, Wetterschutz

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Exkursion findet bei jeder Witterung statt!

Alle Interessierten und Naturliebhaber sind recht herzlich eingeladen!

(Text: Abt. Umwelt- und Klimaschutz, Land Vorarlberg)
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Grauerlenauwälder im Sand/Gortipohl

Ein wunderschönes Biotop!! Danke an Michael Kasper von den Montafoner Museen und den Biologen Georg Amann für die tolle Exkursion!

Biotopexkursion entlang des Alten Rheins ins Natura 2000 Gebiet Gsieg – Obere Mähder

Unter der fachkundigen Leitung von Alwin Schönenberger haben Interessierte bei der Exkursion am Montag dem 25. Mai 2015 die Möglichkeit besondere und wunderschöne Naturjuwele der Gemeinde Lustenau zu erkunden. Das erste Ziel wird der Alte Rhein sein, der mit seiner Galeriewaldlandschaft eine Besonderheit im Rheintal darstellt. Vor allem für die Vogelwelt gibt es viele verschiedene Lebensräume. So kann man hier neben Wasservögeln wie Zwergtaucher und Blässhuhn auch Teich- und Drosselrohrsänger, die im Schilf brüten, sowie Auwaldarten wie den Pirol finden.

Außerdem stellt der Alte Rhein ein wichtiges Nahrungsgebiet für Zugvögel dar. Der Schwerpunkt der Exkursion ist das Natura 2000 Gebiet Gsieg – Obere Mähder, das Alwin Schönenberger als Gebietsbetreuer besonders im Hinblick auf die ornithologischen Besonderheiten vorstellen wird. Die ausgedehnten Streuwiesen des Gsieg sind insbesondere für den Kiebitz und den Großen Brachvogel ein wichtiges Brutgebiet. Diese sind mit etwas Glück bei der Exkursion zu sehen.

Kiebitz (Foto:Horst Nugent (c) UMG)

Kiebitz (Foto:Horst Nugent (c) UMG)

Für die Exkursion sind ca. 1,5 bis 2 Stunden einzuplanen. Treffpunkt: Parkplatz Alter Rhein um 07:00 Uhr

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Exkursion findet bei jeder Witterung statt!

Alle Interessierten und Naturliebhaber sind recht herzlich eingeladen!

(Text: Abt. Umwelt- und Klimaschutz, Land Vorarlberg)

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Biotopexkursion Grauerlenauwälder im Sand/Gortipohl am 22.5.2015 – bei jeder Witterung!!

Unter der fachkundigen Leitung von Michael Kasper und Georg Amann haben Interessierte bei der Exkursion am Freitag dem 22. Mai 2015 die Möglichkeit besondere und wunderschöne Naturjuwele der Gemeinde St. Gallenkirch zu erkunden. Gemeinsam besuchen die Teilnehmenden den Auwald von Gortipohl. Dort wird Michael Kasper viel Wissenswertes über die alten Wasserschutzbauten und der historischen Wasserkraftnutzung erzählen.

Grauerlenauwald (Foto: Johanna Kronberger)

Grauerlenauwald (Foto: Johanna Kronberger)

Dem Grauerlenauwald kommt neben der kulturhistorischen Komponente auch eine große Bedeutung als Lebensraum von gefährdeten Tier- und Pflanzenarten zu. Zusätzlich dient er als Refugialraum und als vernetzendes Element zwischen den Biotopen. Auch die Wiesenbäche und die angrenzenden, artenreichen Feuchtwiesen stellen einen bedeutenden Lebensraum dar. So leben in den Bächen Bachforellen und Groppen, die dort auch laichen. Eine Besonderheit ist auch das Vorkommen des Warzenbeißers, der zwar in den Hanglagen mitunter häufig anzutreffen, aber in den Tallagen fast verschwunden ist. Die verschiedenen Biotope werden von Georg Amann vorgestellt und genauer erklärt.

Warzenbeißer (Foto: Johanna Kronberger)

Warzenbeißer (Foto: Johanna Kronberger)

Für die Exkursion sind ca. 1,5 bis 2 Stunden einzuplanen. Treffpunkt: 13.30 Uhr Bushaltestelle Gortipohl Zentrum Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Exkursion findet bei jeder Witterung statt. Alle Interessierten und Naturliebhaber sind recht herzlich eingeladen!

nv_idG_Insert_RGB (Text: Abt. Umwelt- und Klimaschutz, Land Vorarlberg)

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Biotopexkursion Schmelzwiese Hörbranz 16.5.2015

Unter der fachkundigen Leitung von Rosemarie Zöhrer haben Interessierte bei der Exkursion am Samstag dem 16. Mai 2015 die Möglichkeit besondere Naturjuwele der Gemeinde Hörbranz zu erkunden.

Gelbbauchunke (Foto: Land Vorarlberg, Abt. Umwelt- und Klimaschutz)

Gelbbauchunke (Foto: Land Vorarlberg, Abt. Umwelt- und Klimaschutz)

Das Ziel der Exkursion ist die Schmelzwiese, die aufgrund des Vorkommens von vielen gefährdeten und seltenen Tier- und Pflanzenarten sowie seltenen Lebensräumen eine besondere Bedeutung hat. Insbesondere die Verzahnung  verschiedenster wassergeprägter Lebensräume wie Auwaldreste, Röhrichte, Streuwiesen, wasserführende Gräben und Mulden machen die Schönheit dieses Gebietes aus. Auch besondere Raritäten wie das eiszeitliche Reliktvorkommen des Schnittlauches sind hier zu finden.

Schnittlauch (Foto: Günter Stadler)

Schnittlauch (Foto: Günter Stadler)

Neben den pflanzlichen Besonderheiten profitieren auch die Tiere von diesem vielfältigen Lebensraum. So kann man hier auch in kleinen, wasserführenden Mulden die Gelbbauchunke finden. Rosemarie Zöhrer wird bei der Exkursion viel Wissenswertes über diese seltenen und gefährdeten Lebensräume erzählen.

Für die Exkursion sind ca. 1,5 bis 2 Stunden einzuplanen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Exkursion findet bei jeder Witterung statt. Treffpunkt: 9.00 Uhr beim Bahnhof Lochau/Hörbranz

Alle Interessierten und Naturliebhaber sind recht herzlich eingeladen!

(Text: Abt. Umwelt- und Klimaschutz, Land Vorarlberg)

Biotopexkursionen 2015 – viele Auwaldexkursionen!

Es ist wieder soweit! Heuer startet erneut die Exkursionsreihe in die schönsten Biotope unseres Landes, veranstaltet von der Abt. Umwelt- und Klimaschutz der Vorarlberger Landesregierung. Fachleute zeigen und erklären den Exkursionsteilnehmenden die faszinierendsten und wertvollsten Naturschätze unserer Vorarlberger Gemeinden mit ihrer herrlichen Tier- und Pflanzenvielfalt (Text: Land Vorarlberg,Abt. Umwelt- und Klimaschutz).

Das Faltblatt (pdf 267 KB) zeigt alle Exkursionen im Überblick.Spindelstrauch (Euonymus_europaea)

In Kooperation mit der Plattform Auwald gibt es die Möglichkeit bei acht Biotopexkursionen verteilt über ganz Vorarlberg verschiedene Auwälder und angrenzende Biotope kennenzulernen. Der Abt. Umwelt- und Klimaschutz der Vorarlberger Landesregierung danken wir herzlich für diese wunderbare Kooperation!

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Fahrradexkursion in die Lutzauen

Etwas spät aber doch hat uns die Ankündigung der Initiative Walgau Wiesen Wunder Welt für die Fahrradexkursion in die Lutzauen in Ludesch erreicht. Wer nach einem echten Geheimtipp sucht, ist da goldrichtig: Mit Andreas Beiser als fachkundigen Exkursionleiter werden einem die Augen für einen besonderen Lebensraum geöffnet!
Hier das Plakat dazu:
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Föhrentrockenau

Föhrentrockenau

Ab in den Süden … Abschied Anna Pichler

Mir hat die Arbeit bei der Plattform Auwald Vorarlberg sehr viel Spaß gemacht! Ich hoffe, dass sich jemand findet der sich wieder für den Auwald verstärkt einsetzt!

Naturschutzanwaltschaft Vorarlberg

P1070796Ich bin seit Juli 2011 als stellvertretende Naturschutzanwältin in Vorarlberg tätig. In letzter Zeit habe ich gemerkt, dass es mich immer mehr wieder in meine Heimat Südtirol zurückzieht. Mit Ende Mai werde ich daher die Naturschutzanwaltschaft verlassen und beim Alpenverein Südtirol in Bozen die Stelle als Sachberarbeiterin für den Bereich Natur und Umwelt übernehmen.
Meine Entscheidung richtet sich nicht gegen Vorarlberg oder die Naturschutzanwaltschaft, sondern für eine Rückkehr nach Südtirol. In Vorarlberg habe ich meine zweite Heimat gefunden. Ich danke allen für die Herzlichkeit mit der ich hier aufgenommen wurde und für die gute Zusammenarbeit! Ab in den Süden …

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Inatura Forum – Naturwissen zum Thema Biber

Am Mittwoch, den 11. März 2015 um 18:30 Uhr findet in der inatura Dornbirn das jährliche inatura – Forum Naturwissen statt. Dabei werden der Bevölkerung aktuelle Forschungsprojekte aus Vorarlberg vorgestellt. Es freut uns sehr, dass dieses Jahr „ein ganz Spezieller“ im Fokus dieser Veranstaltung steht: der Biber.

Biber in Aktion (Foto: Agnes Steininger)

Biber in Aktion (Foto: Agnes Steininger)

Viele von uns haben schon seine Spuren an den Gehölzbeständen beobachten dürfen z.B. am Alten Rhein in Gaißau oder entlang vom Bodensee. Weiterlesen

Impressionen vom Biotop Lehmgrubenseen

Kurzmitteilung

Heute vormittags war ich bei den Lehmgrubenseen in Fußach unterwegs. Die ehemaligen Lehmentnahmestellen für die Ziegelei sind mittlerweile im Biotopinventar als Biotop „Lehmgrubenseen“ ausgewiesen. Das ca. 17ha große Gebiet zeichnet sich durch seine Vielfalt an Strukturen und feuchtegeprägten Lebensräumen (Schwimmblattvegetation, Schilfröhricht, Au- und Bruchwald etc.) aus und ist vor allem für Vögel sehr wichtig. Stimmt! Beobachtet habe ich einen Bussard und gehört das Trommeln eines Spechts…

Lehmgrubensee

Alter Lustenauer Kanal

Übersicht Veranstaltungen Plattform Auwald 2014

Datum Ort Details
05.04.2014 Lustenau und Mastrilser Au (Schweiz) Busexkursion: Jahrhundertchance Alpenrhein: Vom monotonen Kanal zum lebendigen, hochwassersicheren Fluss. Veranstalter: inatura, WWF St. Gallen, Naturschutzbund Vorarlberg; Exkursionsleitung: Monika Gstöhl; BERICHT mit FOTOGALERIE
04.05.2014 Kennelbach inatura Exkursion: „Natura 2000 Schutzgebiet Bregenzerachschlucht“.
Veranstalter: inatura; Exkursionsleitung: Rosemarie Zörer; BERICHT mit FOTOGALERIE
10.05.2014 Höchst Tagung „Kleingewässer- pflegen und erhalten“. Veranstalter: Förderverein Naturpark am Alten Rhein, BUND Regionalverband Bodensee-Oberschwaben, Naturschutzbund Vorarlberg;
01.06.2014 Hohenweiler Biotopexkursion Natura 2000 – Gebiet Leiblach.
Veranstalter: Abt. Umweltschutz, Naturvielfalt in der Gemeinde – in Kooperation mit der Plattform Auwald;
Exkursionsleitung: Rosemarie Zöhrer;
07.06.2014 Lochau, Hörbranz Ornithologische Exkursion Artenreichtum an der Leiblachmündung. Veranstalter: BirdLife Vorarlberg; Exkursionsleitung: Anne Puchta;
14.6.2014 Klostertal Exkursion „Im Reich des Flussuferläufers– die Alfenzauen zwischen Radin und Braz.“
Veranstalter: Alpenverein Vorarlberg; Exkursionsleitung: Andreas Beiser; BERICHT mit FOTOGALERIE
12.7.2014 Sulzberg Biotopexkursion Rotachaue bei Dreienau. Veranstalter: Abt. Umweltschutz, Naturvielfalt in der Gemeinde – in Kooperation mit der Plattform Auwald; Exkursionsleitung: Rosemarie Zöhrer;
19.7.2014 Sibratsgfäll Biotopexkursion Rubach. Veranstalter: Abt. Umweltschutz, Naturvielfalt in der Gemeinde – in Kooperation mit der Plattform Auwald; Exkursionsleitung: Rosemarie Zöhrer;
20.7.2014 Mittelberg Biotopexkursion Breitach, Auwaldreste und Schotterbänke. Veranstalter: Abt. Umweltschutz, Naturvielfalt in der Gemeinde – in Kooperation mit der Plattform Auwald; Exkursionsleitung: Rosemarie Zöhrer;
27.8.2014 Dornbirn Vortrag „Auwälder in Vorarlberg. Ein Lebensraum im Wandel“.
Veranstalter: Vorarlberger Naturschutzrat, inatura, Plattform Auwald; Referent: Mag. Markus Grabher; BERICHT
29.8.2014 Bregenz Exkursion „Die Mündung der Bregenzerach- ein dynamischer Aulebensraum“. Veranstalter: Vorarlberger Naturschutzrat, inatura, Plattform Auwald; Exkursionsleitung: Mag. Markus Grabher; BERICHT mit FOTOGALERIE
3.9.2014 Schruns Vortrag „Auwälder in Vorarlberg. Ein Lebensraum im Wandel“.
Veranstalter: Vorarlberger Naturschutzrat, inatura, Plattform Auwald – im Rahmen der septimo (Montafoner Museeumsverein);
Referent: Mag. Markus Grabher; FOTOGALERIE
5.9.2014 Lorüns Exkursion „Wälder an der Ill in Lorüns“. Veranstalter: Vorarlberger Naturschutzrat, inatura, Plattform Auwald- im Rahmen der septimo (Montafoner Museeumsverein); Exkursionsleitung: Mag. Markus Grabher; BERICHT mit FOTOGALERIE
6.9.2014 Dornbirn Messeauftritt Plattform Auwald „Artenreich“. Betreuung des Messestandes: Anna Pichler;
25.9.2014 Nenzing Vortrag „Auwälder in Vorarlberg. Ein Lebensraum im Wandel“.
Veranstalter: Vorarlberger Naturschutzrat, inatura, Plattform Auwald, Walgau-Wiesen-Wunder-Welt; Referent: Mag. Markus Grabher
27.9.2014 Frastanz Exkursion „Eisvogel, Ringelnatter und Aronstab- die Frastanzer Au, begrohte Wildnis vor der eigenen Haustür“. Veranstalter: Vorarlberger Naturschutzrat, inatura, Plattform Auwald, in Kooperation mit Walgau-Wiesen-Wunder-Welt; Exkursionsleitung: Mag. Andreas Beiser; FOTOGALERIE
04.10.2014 inatura Dornbirn Die Plattform Auwald stellt sich vor! Wir falten Laubfrösche, die springen können! Und: Neues zum Biber in Vorarlberg! Lange Nacht der Museen. BERICHT

Auwälder im Vorarlberg Atlas anschauen

Wo gibt es noch Auwald in Vorarlberg? Gibt es in meiner Gemeinde überhaupt welchen?

Diese Fragen können nun leichter beantwortet werden. Schaut dazu einfach mal in den Vorarlberg Atlas! Dort könnten jetzt auf Initiative der Plattform Auwald Vorarlberg die Auwald Flächen als eigenes Thema abgefragt werden. (Achtung: der Teil Auwälder an Gebirgsbächen folgt noch!)

Auwald Flächen im Vorarlberg Atlas

Auwald Flächen im Vorarlberg Atlas

Die Abgrenzung der Auwald Flächen erfolgte auf Grundlage der Studie „Wälder an Fließgewässern im Talraum Vorarlbergs“ (Auwaldstudie), welche auf der Homepage des Vorarlberger Naturschutzrates www.naturschutzrat.at unter der Rubrik Studien und Stellungnahmen als Download zur Verfügung steht. Das Thema Auwald und auch das Thema Ufergehölz sind unter dem Themenbereich Forst & Jagd => Wald eingeordnet.

Hier findet ihr eine Anleitung zur Abfrage der Auwald Flächen im Vorarlberg Atlas : Anleitung_Atlas_Abfrage_Auwald (pdf 2 MB).

Im Namen der Auwald Plattform danke ich dem Vorarlberger Naturschutzrat herzlich für das Bereitstellen der Ergebnisse der Auwald-Studie! Ein großer Dank gebührt auch Christoph Hiebeler von der Abteilung Forstwesen, Amt der Vorarlberger Landesregierung, für die Koordination und dem Landesamt für Vermessung und Geoinformation für die Umsetzung im VOGIS.

ÖBB-Kraftwerk Radin an der Alfenz vorerst vom Tisch

Erst im Juni 2014 haben wir über die Besonderheiten der Alfenzauen aber auch über die Bedrohung dieser in Vorarlberg fast einzigartigen Flusslandschaft berichtet (siehe Beitrag Naturjuwel Alfenzaue).

Zwischenzeitlich haben wir von der Naturschutzanwaltschaft Vorarlberg die Nachricht erhalten, dass das geplante Kraftwerk Radin von der ÖBB zurückgezogen wurde. Als Grund wurde angegeben, dass das Projekt nicht verwirklichbar sei. Geplant war ein Wasserkraftwerk mit 4,34 MW Engpassleistung, welches das Triebwasser des bestehenden ÖBB-Kraftwerkes Braz über eine Druckrohrleitung zwischen dem Ausgleichsbecken KW Braz und dem Seitenspeicher der Alfenzwerke abarbeiten hätte sollen.

Kraftwerk Radin AlfenzDabei wurde von Seite des Naturschutzes befürchtet, dass das Biotop Alfenzauen durch die Baumaßnahmen der Druckrohrleitung im Auwald und die dazu erforderlichen Rodungen erheblich negativ beeinträchtigt würde. Zudem würde die Wasserausleitung mit einer Länge von fast drei Kilometern zur Gänze einen Gewässerabschnitt an der Alfenz zwischen Radin und Innerbraz betreffen, der den letzten fast natürlichen Flussabschnitt in den Vorarlberger Talräumen darstellt.

Die Naturschutzanwaltschaft hat sich bereits im Feststellungsverfahren zur UVP-Pflicht des Radin Kraftwerkes negativ zum Vorhaben geäußert. Zudem kritisieren wir die Energiepolitik des Landes, welche v.a. auf den Ausbau der Wasserkraft forciert ist. Im Gegensatz zum bereits laufenden Ausbau der Wasserkraft wurde die ebenfalls für die Energieautonomie Vorarlbergs geforderte Zielsetzung der Reduktion des Energiebedarfes noch keinesfalls erreicht.

Text: Anna Pichler