Workshop FFH-Auwälder und Amphibien

Laubfrosch auf Hagebutte (c) Manfred LohnerDie Arbeitsplattform Natura2000.Wald lädt ein zu einem Workshop „FFH-Auenwälder und -Amphibien. Maßnahmen und mögliche Auswirkungen auf FFH-Waldschutzgüter“.

An einem ungewöhnlichen Ort – dem AKW Zwentendorf – soll über Waldbewirtschaftung, ökologische Verbesserungen und biologische Zusammenhänge diskutiert werden. Exkursionen in die Umgebung sind ebenfalls vorgesehen.
Vollständiges Programm.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 17. November 2016, von 9.30 – 17.30 Uhr im AKW Zwentendorf, Sonnenweg 1, 3435 Zwentendorf statt.
Anmeldungen sind noch bis Freitag, 11. November unter diesem Link möglich.

 

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Biber in der inatura

biber Die neue Sonderschau in der inatura ist dem Biber gewidmet – nach dem Menschen sicher der wirksamste Umgestalter  von Auwäldern, der sich seit  zehn Jahren in Vorarberg wieder ausbreitet.

In der Ausstellung kann man viel über die Heimkehrer lernen, und vieles mit eigenen Händen angreifen und ausprobieren. Das macht nicht nur Kindern viel Spaß, wie sich schon bei der Eröffnung gezeigt hat, als die Biberbeauftragte das Landes, Agnes Steininger, zum ersten Mal durch die Ausstellung führte.

Auf der Website für das Bibermanagement findet man noch mehr Informationen und kann Beobachtungen auch gleich online melden.

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Auwaldstudie erweitert: Bergbach-Auen

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Alvier unterhalb von Brand (c) umg.at

Das Umweltbüro Grabher (umg.at) hat seine Auwaldstudie im Auftrag des Naturschutzrats noch erweitert.

Zusätzlich zu den Wäldern in den Tallagen wurden im Vorjahr noch die Auen der Bergbäche untersucht, und diese Lebensräume in einer sehr interessanten Zusammenfassung anschaulich dargestellt.

Die gesamte Studie mit beiden Teilen kann hier von der Website des Vorarlberger Naturschutzrats heruntergeladen werden (pdf, 41 MB)

Biber am Alten Rhein

Ein Winterspaziergang am Alten Rhein zeigt deutliche Zeichen von fleißigen Bibern: Erst seit kurzem ist der Biber am  „Kopfloch“ (zwischen dem Kieswerk und dem südlichen Ende des Alten Rheins) wieder heimisch und hat bereits auf der ganzen Länge seine Spuren hinterlassen.

„Rhein raus“

Die geplanten Aufweitungen wären auch eine der wenigen Chancen für neuen, naturnahen Auwald im Rheintal.

Naturschutzanwaltschaft Vorarlberg

Visualisierung+Frutzmündung+bei+Oberriet_Feldkirch_copyright_IRR_&_Hydra_Institute_mittel Visualisierung der renaturierten Frutzmündung – (c) IRR & Hydra Institute

Das Hochwasser-Schutzprojekt Rhesi scheint immer noch in den Startlöchern zu stehen, obwohl es für die Sicherheit und Ökologie im Rheintal eine große Chance wäre. Widerstände kommen vor allem aus der Landwirtschaft und von den  Nutzern einiger Gurndwasserbrunnen.

Die Umweltplattform Lebendiger Alpenrhein hat deshalb die Web-Initiative „Rhein raus!“ gestartet. Auf der Website www.rheinraus.info kann man sich für eine naturnahe Rhesi-Variante mit großzügigen Aufweitungen einsetzen.

Verbesserungen für den Hochwasserabfluss sind dringend notwendig. Derzeit ist der Alpenrhein für einen Abfluss von 3’100 m3/s ausgebaut. Bei einem Hochwasserereignis mit einem höheren Abfluss könnte es zu Dammbrüchen kommen, wie die interaktive Visualisierung auf www.rhesi.org zeigt.

Durch Aufweitungen innerhalb von Außendämmen kann die Abflusskapazität und damit die Hochwassersicherheit erhöht werden. Gleichzeitig entstünde eine vielfältige, artenreiche Flusslandschaft, in der die Rheintaler Bevölkerung die Natur erleben und sich erholen könnte. Trotz dieser großartigen Chance bläst dem Projekt v.a…

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Auwaldstudie im Fernsehen

Interview Markus Grabher Alfenz

Der Autor der Studie, Markus Grabher im ORF-Beitrag

Gestern hat der ORF über die Auwaldstudie des Umweltbüro Grabher berichtet, das im Auftrag des Naturschutzrats die „Wälder an Fließgewässern im Talraum Vorarlbergs“ untersucht hat.
Die Studie ist auf der Seite des Naturschutzrats kostenlos zum Download verfügbar (pdf, 9.2MB), die Kurzstudie von Sylvia Brunner und Anna Pichler von der  Naturschutzanwaltschaft für Vorarlberg kann hier heruntergeladen werden (pdf, 5,3 MB).

Bis Ende 2015 sollen außerdem in einem Folgeprojekt die wichtigen Auwälder außerhalb
des bisherigen Bearbeitungsgebiets erfasst werden.

Alpenrhein: Blick in die grüne Zukunft

Naturschutzanwaltschaft Vorarlberg

Die Werkstatt Faire Zukunft in  Liechtenstein hat ein schönes Video erstellt, in dem (gegen Ende) eindrucksvoll gezeigt wird, wie eine Ausweitung im Bereich Sevelen/Vaduz aussehen würde. Am Anfang stehen Naturaufnahmen an der Rheinquelle, das Zusammenspiel von Mensch und Fluss, dann anschließend die harte Nutzung durch Staudämme und Uferverbauungen.

Ähnlich könnte es irgendwann zwischen Feldkirch und dem Bodensee aussehen –  falls die Chancen aus den Projekt Rhesi richtig genutzt werden.

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Bierbrauer für Auwald-Verbesserung

Auwald an de rHohen Garbe - Bild:b und.net

Auen an der Hohen Garbe –
Bild: bund.net

Die deutsche Krombacher Brauerei hat 500.000 € für die Renaturierung des Augebiets „Hohe Garbe“ an der Elbe gestiftet. Dort soll in Zusammenarbeit mit dem BUND eine wertvolle Hartholzau in einer Flussschlinge reaktiviert werden, indem der Damm, der den Wald abtrennt, wieder rückgebaut wird (zur Karte).

Bei diesen Temperaturen wäre Biertrinken sicher für viele eine angenehme Form, sich für den Naturschutz einzusetzen … solche Initiativen sollte man unterstützen!

NGP 2015: Auch eine Chance für den Auwald

Im Rahmen der Wasserrahmenrichtlinie hat Österreich 2009 einen Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplan (NGP) ausgearbeitet, der die Ziele des Wasserrechtsgesetzes verwirklichen soll. Insbesondere soll der gute ökologische Zustand der Gewässer bzw. das gute ökologische Potential europaweit bis 2027 erreicht werden.

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Das Umgehungsgerinne an der Illmündung soll laut NGP noch optimiert werden.

Nunmehr ist der zweite Plan für die Phase bis 2021 in Ausarbeitung. Dazu hat eine Anhörung der Öffentlichkeit stattgefunden, die vor kurzem abgeschlossen wurde.
Verschiedene Umwelt-organisationen und auch die österreichischen Umwelt-anwaltschaften haben bei der Gelegenheit in ihren Stellungnahmen darauf hingewiesen, dass die Chancen genützt werden sollten, diese wichtigen Gewässerlebensräume aufzuwerten bzw. wiederherzustellen. Dabei sollen nicht nur die Gewässer, sondern auch die vom Wasser abhängigen Lebensräume ökologisch verbessert werden.

Gemeinsam mit BirdLife Vorarlberg und dem Vorarlberger Naturschutzbund hat die Naturschutzanwaltschaft einige Bereiche genannt, in denen konkrete Verbesserungen umgesetzt werden sollen, vor allem am Alpenrhein, an der Bregenzerach und an der Ill:
StellungnahmeNGP2015-BL_NSB_NSA (pdf, 200 kB)

Alle Stellungnahmen sind übrigens online und können hier nachgelesen werden.

Neues Projekt „Esche in Not“

Esche in Ludesch im August: vorzeitiger Blattfall, abgestorbene Triebe und Zweige Foto: Abt. Forst (BH Bludenz)

Esche in Ludesch im August: vorzeitiger Blattfall, abgestorbene Triebe und Zweige
Foto: Abt. Forst (BH Bludenz)

Das Eschentriebsterben bedroht eine der wichtigsten Baumarten im Auwald, wie auch wir hier schon berichtet haben. Nachdem schon die Ulme weitgehend ausgefallen ist, wird sich hier ein ernsthaftes Problem für die naturnahen  Laubwälder ergeben.

Das BfW (Bundesforschungszentrum für Wald) hat nun ein Forschungsprojekt gestartet, bei dem resistente Einzelbäume ausgewählt und vermehrt werden sollen.Mehr Informationen über das Projekt und ein Merkblatt zur Auswahl der Bäume finden sich unter www.esche-in-not.at.

Waldbesitzer, Förster und Naturschützer sind zum Mitmachen aufgerufen, und können so auch einen Beitrag zur Erhaltung dieser  Baumart leisten.

Merkblatt zum Download (pdf, 569 kB)

Auwald-Stand beim Tag der Artenvielfalt in Hohenems

Logo_GEO-Tag_InternetAm 13. Juni findet in auch in Hohenems der  „Tag der Artenvielfalt“ statt. Dabei werden um die 50 Experten an verschiedenen Standorten Pflanzen und Teuere bestimmen und versuchen, ein möglichst komplettes Bild von der Artenvielfalt in Hohenems zu bekommen.

Die Bevölkerung ist herzlich zum Zuschauen und Mitmachen eingeladen – es wird ein vielfältiges Rahmenprogramm geben, ganztägige Bewirtung am Schlossplatz und Infostände von verschiedenen  Organisationen und Initiativen an drei Standorten: Schuttannen, Schlossplatz und Landwirtschaftsschule. Zwischen diesen Stationen verkehrt ein kostenloser Shuttlebus.

Die Plattform Auwald wird ebenfalls vertreten sein. Wir haben uns den Standort in der Nähe des Alten Rheins ausgesucht und freuen uns auf Besuch im Hof der Landwirtschaftsschule.

Weitere Informationen zum Programm und Inhalt, Fahrpläne und Folder zum Download sind bei der Stadt Hohenems erhältlich.

Arrividerci, Anna!

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Voller Einsatz für den Auwald

Seit Anfang Juni ist Anna Pichler wieder im heimatlichen Südtirol und wird sich im Alpenverein für die Natur und Umwelt einsetzen.

Anna war seit der Gründung der „Plattform Auwald“ die treibende Kraft hier, und hat mit mit viel Engagement und Ausdauer dazu beigetragen, das Wissen um die Bedeutung und die Gefährdung unserer wenigen verbleibenden Auen zu vermitteln. Ihr forstliches Fachwissen und die gute Vernetzung im Forstbereich haben dazu ebenso beigetragen wie der jugendliche Elan und die Freude am Austausch mit anderen.

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Lange Nacht im Museum – mit Biber und Begeisterung Wissen vermitteln

Allein im letzten Jahr haben 17 Exkursionen und Informationsveranstaltungen stattgefunden, viele Menschen haben dabei die schönsten Augebiete kennen- und schätzengelernt. Die Auwaldstudie vom Büro umg, die der Naturschutzrat auf Anregung der Plattform in Auftrag gegeben hat, bietet höchst interessante Einblicke in die bisherige Entwicklung und den derzeitigen Bestand.

Wir „Zurückgebliebenen“ werden die Plattform und die Arbeit für den Auwald natürlich weiterführen. Und wir hoffen auf gelegentliche Gastbeiträge aus dem Süden und lnfomationen zu den Südtiroler Auen! (Die Technik macht das ja möglich … Ganz aufmerksame Leser werden auch gemerkt haben, dass immer noch neue Veranstaltungshinweise von „annapichler“ auftauchen – da hat die Fleißige schon vorgearbeitet).

Also: Noch einmal danke, für alles, Anna!
Rufezeichen!

Besuch in den Mastrilser Auen

Der Flussabschnitt bei Mastrils in Landquart (Karte) ist der letzte Abschnitt am Alpenrhein, wo noch etwas Platz für eine naturnahe Au ist – mit Überschwemmungen, Kies- und Sandbänken, Auwald und einer unverbauten Bachmündung. Um den Vorarlbergern zu zeigen, wie so etwas aussehen könnte, hat die Plattform Lebendiger Alpenrhein auch heuer in Zusammenarbeit mit der inatura zu einer Exkursion eingeladen.

Trotz der nassen Wetteraussichten war der Bus voll besetzt, eine große Gruppe unter der fachkundigen Leitung von Monika Gstöhl, Geschäftsführerin der Liechtensteinischen Gesellschaft für Umweltschutz, bewunderte die Vielfalt der Lebensräume in der Au und erfuhr viel Interessantes über Tiere und Pflanzen, von der seltenen Tamariske bis zur Rückkehr von Bibern und Wölfen. Mit von der Partie waren die beiden Rheinbauleiter aus der Schweiz und Vorarlberg, die anschließend im Museum Rheinschauen das Hochwasserschutzprojekt Rhesi vorstellten und in einer offenen und angeregten Diskussion Rede und Antwort standen.

Für die Teilnehmer stand außer Frage, dass „Rhesi“ tatsächlich eine Jahrhundertchance bietet – sie muss nur noch richtig genutzt werden!

Mehr Bilder aus dieser schönen Gegend finden sich im letztjährigen Exkursionsbericht.

Rhesi: Zwei Drittel für naturnahen Hochwasserschutz | Naturschutzanwaltschaft Vorarlberg

So könnte die AUfweitung an der Frutzmündung aussehen  Fotomontage: Peter Rey, hydra-institut

So könnte die Aufweitung an der Frutzmündung aussehen Fotomontage: Peter Rey, hydra-institute

Das hätte auch ein Riesen-Potential für neue Aulandschaften:
Rhesi: Zwei Drittel für naturnahen Hochwasserschutz | Naturschutzanwaltschaft Vorarlberg.

Fische, Flüsse und Menschen vernetzen

Am 24. Mai findet in Schaan von 11 bis 17 Uhr am Alpenrhein ein Familienfest zum Thema „Fische, Flüsse und Menschen vernetzen“ statt, und zwar direkt unterhalb der Rheinbrücke Schaan-Buchs – mehr Information zur Veranstaltung.
Organisatoren sind die „Plattform Lebendiger Alpenrhein„, „ProFisch Alpenrhein“ und die WERKSTATT FAIRE ZUKUNFT. Die Veranstaltung findet im Rahmen des World Fish Migration Day statt. Weltweit organisieren engagierte Menschen hunderte Feste, um auf die Wichtigkeit der Fischwanderung hinzuweisen.

Die Organisationen wollen unter anderem zeigen, wie die  in Liechtenstein geplanten Aufweitungen des Alpenrheins dazu beitragen können dass Fische besser rheinaufwärts zu ihren Laichgründen kommen. So könnte eine Aufweitung aussehen (Faktenblatt dazu):

Alpenrhein zwischen Schaan-Buchs und Bendern-Haag links: Status quo, rechts visualisierte Aufweitung (Foto und Visualisierung: Internationale Rheinregulierung & Peter Rey, Hydra Institute)

Alpenrhein zwischen Schaan-Buchs und Bendern-Haag –  links: Status quo, rechts visualisierte Aufweitung (Foto und Visualisierung: Internationale Rheinregulierung & Peter Rey, Hydra Institute)

Vorarlbergs Biotope kennenlernen

Naturschutzanwaltschaft Vorarlberg

Leiblachmuendung (c) A Pichler Die Umweltabteilung des Landes bietet eine ganze Reihe von schönen Exkursionen zu Vorarlberger Biotopen an. Diese Exkursionen sind kostenlos und für alle offen, eine Terminübersicht ist hier: Biotopexkursionen – alle Termine .

Die nächsten Exkursionen sind am 23. 5 in Ludesch und am 31. 5 ins Götzner Moos (familienfreundliche Exkursion mit Gratisbus nach Fraxern).

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Natur ist der beste Hochwasserschutz

Meinung zum HochwasserschutzHier haben wir das ja schon oft gesagt: Renaturierung, Retention und Platz für Gewässer sind die besten Maßnahmen zum Hochwasserschutz. Auch eine überwältigende Mehrheit der Deutschen stimmt dem mittlerweile zu: Dies ergibt eine neue Studie zum Naturbewusstsein der Deutschen, die das Bundesamt für Naturschutz kürzlich veröffentlichte.

„Flüsse und Bäche naturnah zu gestalten“, ist die Maßnahme mit der größten Zustimmung, die finden 93 %  der Befragten “sehr wichtig” oder “eher wichtig”, für 90 % mehr Überschwemmungsflächen und Auen zu schaffen. 

Fotoschau „Rund um den Auwald“

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Sumpfheidelibellen

Sumpfheidelibellen (c) ManfredLoner

Mittwoch, 13. November 2013, 19 Uhr, inatura Erlebnis Naturschau, Dornbirn

Die vertonte Fotoschau von Manfred Loner ermöglicht faszinierende Einblicke in den Lebensraum Auwald und die Vielfalt seiner Bewohner. Der Großteil der Bilder ist im Vorarlberger Rheindelta entstanden.
Manfred Loner ist für seine Tier- und Naturbilder bekannt und mehrfach ausgezeichnet, sein Libellenbild aus dem Rheindelta wurde zum Naturfoto des Jahres 2012 gewählt.

Die Fotoschau wird von der Plattform Auwald gemeinsam mit dem Vorarlberger Naturschutzrat, der inatura und BirdLife Vorarlberg veranstaltet.
Eintritt frei. Bitte anmelden bei:
Daniela.kennerknecht@inatura.at oder +43(0)676833064723