Biber in der inatura

biber Die neue Sonderschau in der inatura ist dem Biber gewidmet – nach dem Menschen sicher der wirksamste Umgestalter  von Auwäldern, der sich seit  zehn Jahren in Vorarberg wieder ausbreitet.

In der Ausstellung kann man viel über die Heimkehrer lernen, und vieles mit eigenen Händen angreifen und ausprobieren. Das macht nicht nur Kindern viel Spaß, wie sich schon bei der Eröffnung gezeigt hat, als die Biberbeauftragte das Landes, Agnes Steininger, zum ersten Mal durch die Ausstellung führte.

Auf der Website für das Bibermanagement findet man noch mehr Informationen und kann Beobachtungen auch gleich online melden.

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Biotopexkursion entlang der Weißach

Unter der fachkundigen Leitung von Rosemarie Zöhrer haben Interessierte bei der Exkursion am Samstag dem 18. Juli 2015 die Möglichkeit besondere Naturjuwele der Gemeinden Riefensberg und Sulzberg zu erkunden. Das Ziel ist die Weißach mit ihrem großteils naturnahen Verlauf. Insbesondere die gut ausgebildeten Auwälder mit kleinen Nebengerinnen und teils schöner Ausbildung von Prall- und Gleithängen werden im Mittelpunkt der Exkursion stehen. Die Weiterentwicklung der Auwälder von zuerst Grauweidengebüschen über Grauerlenauen zur Hartholzaue ist gut zu sehen. Diese bieten nicht nur Lebensraum für verschiede teils gefährdete Pflanzenarten wie zum Beispiel den Sumpf-Stendelwurz sondern auch für viele Tierarten, wie die Wasseramsel und die Nachtigall.

Sumpf-Stendelwurz (Foto: Johanna Kronberger)

Sumpf-Stendelwurz (Foto: Johanna Kronberger)

Für die Exkursion sind ca. 3-4 Stunden einzuplanen.
Exkursionsleitung: Rosemarie Zöhrer
Treffpunkt: 17:00 Uhr Golfplatz Riefensberg

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Exkursion findet bei jeder Witterung statt.

Alle Interessierten und Naturliebhaber sind recht herzlich eingeladen!

(Text: Abt. Umwelt- und Klimaschutz)
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Biotopexkursion: entlang der Bregenzerach nach Hirschau

Unter der fachkundigen Leitung von Rosemarie Zöhrer haben Interessierte bei der Exkursion am Sonntag dem 28. Juni 2015 die Möglichkeit besondere Naturjuwele der Gemeinden Mellau und Schnepfau zu erkunden. Die Exkursion beginnt bei der Dürrenbachbrücke in Mellau, verläuft an der Bregenzerach und endet bei der Bushaltestelle in Hirschau. Die Bregenzerach ist in diesem Abschnitt trotz der Hochwasserverbauung noch ein durchaus naturnaher Gebirgsfluss.

Gewöhnliches Alpen-Leinkraut (Foto: Günter Stadler)

Gewöhnliches Alpen-Leinkraut (Foto: Günter Stadler)


Innerhalb der Dämme ist eine gewisse Flussdynamik noch vorhanden, was die Ausbildung einer intakten Aue ermöglicht. Auf den aufgeschütteten Kiesflächen kann man unter Umständen erste Bewachsungsstadien wie zum Beispiel Kiesbettfluren, Schachtelhalmbestände und Rasenfragmente finden. Neben den verschiedenen Pflanzenarten profitieren auch die Tiere von solchen Auen. So kommen in der Ache selbst Fließgewässerarten vor, wie Jungfische (Bachforelle), Amphibien und Wirbellose. Zudem stellt der umgebende Wald einen wichtigen Lebensraum für verschiedenste Vogelarten dar.

Für die Exkursion sind ca. 4 Stunden einzuplanen.
Exkursionsleitung: Rosemarie Zöhrer
Treffpunkt: 13:00 Uhr Dürrenbachbrücke, Bergbahnen Mellau

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Exkursion findet bei jeder Witterung statt.

Alle Interessierten und Naturliebhaber sind recht herzlich eingeladen!

(Text: Abt. Klima- und Umweltschutz)

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Biotopexkursion: Am Alten Rhein vom Bruggerloch zum Eselschwanz

Unter der fachkundigen Leitung von Walter Niederer haben Interessierte bei der Exkursion am Donnerstag dem 18. Juni 2015 die Möglichkeit besondere Naturjuwele der Gemeinde Höchst zu erkunden. Die Exkursion startet beim Bruggerloch und verläuft entlang des Alten Rheines bis zum Eselschwanz. Dort besteht die Möglichkeit mit dem Bus wieder zum Ausgangspunkt zurückzufahren. Das Bruggerloch im Süden von Höchst besticht durch die gut ausgebildete Wasserpflanzenvegetation und Schilfröhrichte, die nicht nur durch ihre teils gefährdeten Pflanzenarten bestechen, sondern auch als Lebensraum für viele Insektenarten. Der Schwerpunkt der Exkursion wird auf den verschiedenen Tierarten insbesondere auf den Insekten liegen, die entlang des Alten Rheins zu entdecken sind.

Frosch (Foto: Kathrin Löning, Abt IVe)

Frosch (Foto: Kathrin Löning, Abt IVe)

Exkursionsleitung: Walter Niederer
Treffpunkt: 17:00 Uhr Bushaltestelle Rhein Brugg

Für die Exkursion sind ca. 2 Stunden einzuplanen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Exkursion findet bei jeder Witterung statt.

Alle Interessierten und Naturliebhaber sind recht herzlich eingeladen!

(Text: Abt. Klima- und Umweltschutz)

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Auwald-Stand beim Tag der Artenvielfalt in Hohenems

Logo_GEO-Tag_InternetAm 13. Juni findet in auch in Hohenems der  „Tag der Artenvielfalt“ statt. Dabei werden um die 50 Experten an verschiedenen Standorten Pflanzen und Teuere bestimmen und versuchen, ein möglichst komplettes Bild von der Artenvielfalt in Hohenems zu bekommen.

Die Bevölkerung ist herzlich zum Zuschauen und Mitmachen eingeladen – es wird ein vielfältiges Rahmenprogramm geben, ganztägige Bewirtung am Schlossplatz und Infostände von verschiedenen  Organisationen und Initiativen an drei Standorten: Schuttannen, Schlossplatz und Landwirtschaftsschule. Zwischen diesen Stationen verkehrt ein kostenloser Shuttlebus.

Die Plattform Auwald wird ebenfalls vertreten sein. Wir haben uns den Standort in der Nähe des Alten Rheins ausgesucht und freuen uns auf Besuch im Hof der Landwirtschaftsschule.

Weitere Informationen zum Programm und Inhalt, Fahrpläne und Folder zum Download sind bei der Stadt Hohenems erhältlich.

inatura Exkursion zu den Alfenzauen – ein echtes Highlight!!

Am Samstag, den 13.6. findet eine inatura Exkursion der besonderen Art statt. Sie führt uns in die Alfenzauen!

Alfenzaue bei Braz

Alfenzaue bei Braz


Zwischen Radin und Braz präsentiert sich die Alfenz noch als weitgehend natürlicher, unverbauter und hochdynamischer Gebirgsfluss. Ausgedehnte Schotterflächen, Kiesfluren mit Alpenschwemmlingen, Weidengebüsche und unterschiedliche Auwaldtypen beherrschen das Bild. Auf unserer Exkursion werden wir den eigentümlichen Reiz dieser europaweit selten gewordenen und stark bedrohten Lebensräume kennen lernen und einen genauen Blick auf die Tier- und Pflanzenwelt werfen.
Falls uns das Hochwasser einen Strich durch die Rechnung macht, werden wir als Alternative eine Wanderung über die Brazer Allmein unternehmen. Die dortigen Extensivweiden und die darüber gelegenen Magerwiesen bieten im Frühsommer ein reizvolles Blütenmeer und bestechen durch ihre hohe Artenvielfalt.

Exkursionsleitung: Andreas Beiser
Mitzubringen: Gutes Schuhwerk, Wetterschutz
Dauer: ca. 3 Stunden

Treffpunkt 1: Für Anreisende mit ÖV
Ausserbraz, Bushaltestelle Hotel Traube
Beginn: 09:16 Uhr (siehe Ankunftszeit ÖV von Bludenz)

Treffpunkt 2: Für Anreisende mit Auto/Fahrrad
Ausserbraz, Parkplatz Grillplatz Unterrifats
15 Minuten nach Ankunft Bus in Ausserbraz Hotel Traube; d.h. 09:30 Uhr

Biotopexkursion: Alter Rhein bei Altach – Lebensraum für viele Vogelarten

Unter der fachkundigen Leitung von Alwin Schönenberger haben Interessierte bei der Exkursion am Freitag dem 5. Juni 2015 die Möglichkeit besondere Naturjuwele der Gemeinde Altach zu erkunden. Das Ziel wird der Alte Rhein mit seinen Auwäldern, Weihern und Röhrichten sein. Diese unterschiedlichen Lebensräume bieten für viele Vogelarten das ganze Jahr über ein wichtiges Brut- und Überwinterungsgebiet. So befindet sich hier das südlichste Brutvorkommen des Haubentauchers im Alpenrheintal.

Haubentaucher mit Jungtier (Foto: Dietmar Hollenstein)

Haubentaucher mit Jungtier (Foto: Dietmar Hollenstein)

Außerdem ist der Alte Rhein ein wichtiges Überwinterungsgebiet für verschiedene Wasservogelarten, insbesondere für Entenarten. In den Röhrichten brüten regelmäßig Rohrammern und Teichrohrsänger. Zusätzlich werden die unterschiedlichen Weiher und Kleingewässer von vielen verschiedenen Amphibienarten als Laichplatz genutzt. Diese Amphibien dienen wiederum dem Graureiher als Nahrung.

Frosch (Foto: Kathrin Löning, Abt IVe)

Frosch (Foto: Kathrin Löning, Abt IVe)

Für die Exkursion sind ca. 1,5 bis 2 Stunden einzuplanen.
Exkursionsleitung: Alwin Schönenberger
Treffpunkt: 19:00 Uhr Erholungszentrum Rheinauen
Mitzubringen: Fernglas, ggf. Getränke, Wetterschutz

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Exkursion findet bei jeder Witterung statt!

Alle Interessierten und Naturliebhaber sind recht herzlich eingeladen!

(Text: Abt. Umwelt- und Klimaschutz, Land Vorarlberg)
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Biotopexkursion entlang des Alten Rheins ins Natura 2000 Gebiet Gsieg – Obere Mähder

Unter der fachkundigen Leitung von Alwin Schönenberger haben Interessierte bei der Exkursion am Montag dem 25. Mai 2015 die Möglichkeit besondere und wunderschöne Naturjuwele der Gemeinde Lustenau zu erkunden. Das erste Ziel wird der Alte Rhein sein, der mit seiner Galeriewaldlandschaft eine Besonderheit im Rheintal darstellt. Vor allem für die Vogelwelt gibt es viele verschiedene Lebensräume. So kann man hier neben Wasservögeln wie Zwergtaucher und Blässhuhn auch Teich- und Drosselrohrsänger, die im Schilf brüten, sowie Auwaldarten wie den Pirol finden.

Außerdem stellt der Alte Rhein ein wichtiges Nahrungsgebiet für Zugvögel dar. Der Schwerpunkt der Exkursion ist das Natura 2000 Gebiet Gsieg – Obere Mähder, das Alwin Schönenberger als Gebietsbetreuer besonders im Hinblick auf die ornithologischen Besonderheiten vorstellen wird. Die ausgedehnten Streuwiesen des Gsieg sind insbesondere für den Kiebitz und den Großen Brachvogel ein wichtiges Brutgebiet. Diese sind mit etwas Glück bei der Exkursion zu sehen.

Kiebitz (Foto:Horst Nugent (c) UMG)

Kiebitz (Foto:Horst Nugent (c) UMG)

Für die Exkursion sind ca. 1,5 bis 2 Stunden einzuplanen. Treffpunkt: Parkplatz Alter Rhein um 07:00 Uhr

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Exkursion findet bei jeder Witterung statt!

Alle Interessierten und Naturliebhaber sind recht herzlich eingeladen!

(Text: Abt. Umwelt- und Klimaschutz, Land Vorarlberg)

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Fahrradexkursion in die Lutzauen

Etwas spät aber doch hat uns die Ankündigung der Initiative Walgau Wiesen Wunder Welt für die Fahrradexkursion in die Lutzauen in Ludesch erreicht. Wer nach einem echten Geheimtipp sucht, ist da goldrichtig: Mit Andreas Beiser als fachkundigen Exkursionleiter werden einem die Augen für einen besonderen Lebensraum geöffnet!
Hier das Plakat dazu:
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Föhrentrockenau

Föhrentrockenau

Inatura Forum – Naturwissen zum Thema Biber

Am Mittwoch, den 11. März 2015 um 18:30 Uhr findet in der inatura Dornbirn das jährliche inatura – Forum Naturwissen statt. Dabei werden der Bevölkerung aktuelle Forschungsprojekte aus Vorarlberg vorgestellt. Es freut uns sehr, dass dieses Jahr „ein ganz Spezieller“ im Fokus dieser Veranstaltung steht: der Biber.

Biber in Aktion (Foto: Agnes Steininger)

Biber in Aktion (Foto: Agnes Steininger)

Viele von uns haben schon seine Spuren an den Gehölzbeständen beobachten dürfen z.B. am Alten Rhein in Gaißau oder entlang vom Bodensee. Weiterlesen

Auwälder im Vorarlberg Atlas anschauen

Wo gibt es noch Auwald in Vorarlberg? Gibt es in meiner Gemeinde überhaupt welchen?

Diese Fragen können nun leichter beantwortet werden. Schaut dazu einfach mal in den Vorarlberg Atlas! Dort könnten jetzt auf Initiative der Plattform Auwald Vorarlberg die Auwald Flächen als eigenes Thema abgefragt werden. (Achtung: der Teil Auwälder an Gebirgsbächen folgt noch!)

Auwald Flächen im Vorarlberg Atlas

Auwald Flächen im Vorarlberg Atlas

Die Abgrenzung der Auwald Flächen erfolgte auf Grundlage der Studie „Wälder an Fließgewässern im Talraum Vorarlbergs“ (Auwaldstudie), welche auf der Homepage des Vorarlberger Naturschutzrates www.naturschutzrat.at unter der Rubrik Studien und Stellungnahmen als Download zur Verfügung steht. Das Thema Auwald und auch das Thema Ufergehölz sind unter dem Themenbereich Forst & Jagd => Wald eingeordnet.

Hier findet ihr eine Anleitung zur Abfrage der Auwald Flächen im Vorarlberg Atlas : Anleitung_Atlas_Abfrage_Auwald (pdf 2 MB).

Im Namen der Auwald Plattform danke ich dem Vorarlberger Naturschutzrat herzlich für das Bereitstellen der Ergebnisse der Auwald-Studie! Ein großer Dank gebührt auch Christoph Hiebeler von der Abteilung Forstwesen, Amt der Vorarlberger Landesregierung, für die Koordination und dem Landesamt für Vermessung und Geoinformation für die Umsetzung im VOGIS.

Auwaldstudie als Download verfügbar!

Ehemalige Ausbreitung der Auwälder 1827. aus: Auwaldstudie UMG 2014

Ehemalige Ausbreitung der Auwälder 1827.
aus: Auwaldstudie UMG 2014

Nachdem die Grundlagenstudie „Wälder an Fließgewässern im Talraum Vorarlbergs“ (Auwaldstudie), erarbeitet vom UMG Umweltbüro Grabher, über die Sommermonate in den einzelnen Bezirken präsentiert worden ist und Exkursionen dazu stattgefunden haben, steht die Studie nun auf der Homepage des Vorarlberger Naturschutzrates (pdf 9.2 MB) unter der Rubrik Studien und Stellungnahmen als Download zur Verfügung. Die Studie umfasst den Großteil der Vorarlberger Auwälder. Die restlichen 20% entfallen auf die Gebirgsbachauen wie z.B. am Suggadin, an der Meng etc. und werden 2015 erhoben.
Die Studie zeigt auf, dass die Ausdehnung der Auwälder in Vorarlberg in der Vergangenheit stark abgenommen hat. Leider werden nur mehr ca. 1/3 der Auwälder überhaupt überschwemmt. Während die Hartholzauen noch relativ häufig sind, sind die Weichholzauen hingegen sehr selten geworden und haben insgesamt etwa einen gleich großen Flächenanteil wie Föhren-Trockenauen, die von Natur aus selten sind
und nur auf Sonderstandorten stocken. Die Auwaldstudie zeigt aber auch auf, dass es in Vorarlberg noch einige sehr wertvolle Auwaldvorkommen gibt und dass es durch geeignete Maßnahmen möglich wäre Auwälder wieder zu dynamisieren und auch neue Auwälder zu schaffen.

Eine lange Nacht mit vielen Fröschen!

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Die Auwald Plattform war auch 2014 wieder bei der Langen Nacht der Museen in der inatura mit dabei! Foto: vol.at

Die Auwald Plattform war auch 2014 wieder bei der Langen Nacht der Museen in der inatura mit dabei! Foto: vol.at

Unser Infostand war bei der Langen Nacht der Museen am 4.10.2014 in der inatura gut besucht. Wiedereinmal lockte der Biber viele an. Vielen Dank an Agnes Steininger vom Biberbemanagement Land Vorarlberg für die tollen Biber Buttons und die Infobroschüren! Warm geworden sind meine Finger jedenfalls auch wieder beim vielen Frösche falten! Aber wie immer ein Spaß mit den Kleinen! Text: Anna Pichler

Letzte Gelegenheit!

Kurzmitteilung

Mag. Andreas Beiser

Mag. Andreas Beiser

Nicht vergessen! Am Donnerstag, 25.9.2014 findet zum letzten Mal die Präsentation der Auwaldstudie mit Markus Grabher statt. Diesmal machen wir Station in Nenzing: Beginn um 20 Uhr im Ramschwagsaal in Nenzing.
Die Exkursion findet am Samstag, den 27.9.2014 statt. Treffpunkt ist der Parkplatz beim Schwimmbad Untere Au in Frastanz, Ziel die Frastanzer Au! Hier führt uns Andreas Beiser durch den Auwald. Er ist in der Frastanzer Au sozusagen aufgewachsen – was er auch durch sein vielseitiges Wissen zu Vegetation und zu den Veränderungen der Frastanzer Au unter Beweis stellt! Nicht versäumen!

Ein großer Dank auch an Günter Stadler für die tolle Kooperation und Ankündigung im Rahmen der Walgau-Wiesen-Wunder-Welt!

Auwald im Montafon – Wo?

Status

Kennst du deine Heimat? Oder- Auwald gibt es auch bzw. noch im Montafon? Wo denn?
Markus Grabher hat die Auwälder in den Talräumen Vorarlbergs unter die Lupe genommen und erklärt uns in seinem Referat was an diesen Wäldern so besonderes ist und wo wir sie noch finden können! Interessiert? Dann hin zur nächsten Präsentation der Auwaldstudie in Schruns – diesmal im Rahmen der Septimo 2014 (Montafoner Museen)- und dann zur Exkursion nach Lorüns! Genaue Infos zu Zeit und Ort auf unserer Seite Termine oder im Programm zur Septimo (pdf; S.15 und S.18).

Auwaldreste an der Ill im Bereich Zelfen (linksufrig Gemeinde Tschagguns, rechtsufrig Gemeinde Schruns), Quelle: Schrägluftbild 2009, Land Vorarlberg.

Auwaldreste an der Ill im Bereich Zelfen (linksufrig Gemeinde Tschagguns, rechtsufrig Gemeinde Schruns), Quelle: Schrägluftbild 2009, Land Vorarlberg.

Auwaldkartierung aus der Auwaldstudie für den Bereich Zelfen (UMG 2014). Hellgrün=Eschen-Ulmen-Eichenwald (Hartholzau), hellblau=Grauerlenau (Weichholzau)

Auwaldkartierung aus der Auwaldstudie für den Bereich Zelfen (UMG 2014). Hellgrün=Eschen-Ulmen-Eichenwald (Hartholzau), hellblau=Grauerlenau (Weichholzau)

Exkursion zur Bregenzerachmündung – nicht verpassen!

Kurzmitteilung

Am Freitag, 29.08.2014 führt uns Markus Grabher von 17-19 Uhr zur Bregenzerachmündung in das Natura 2000- und Naturschutzgebiet Mehrerauer Seeufer.

Mündung der Bregenzerach

Die Mündung der Bregenzerach zählt zu den wenigen naturnahen Mündungslandschaften Mitteleuropas

In der Auwaldstudie (UMG 2014) wird die Bregenzerachmündung so beschrieben:

„Durchschnittlich 6.000 m³ Geschiebe und 250.000 m³ Feinstoffe, die die Bregenzerach pro Jahr in den Bodensee schwemmt, sorgen für eine permanente Vorstreckung des Mündungskegels in den Bodensee und damit auch für die Entwicklung neuer Auwaldflächen. Darüber hinaus kommen heute alle Sukzessionsstadien einer naturnahen Flussmündung wieder vor – von offenen Kies- und Sandflächen über unterschiedliche Röhrichtgesellschaften und Weichholzauen bis zu Hartholzauen. Inzwischen hat die ökologische Situation an der dynamischen und großflächigen Bregenzerachmündung internationale Bedeutung erlangt.“

Treffpunkt ist am Wocherhafen in Bregenz (rechtsufrig der Bregenzerach):
Wocherhafen Bregenz