Biotopexkursion ans Mehrerauer Seeufer

Unter der fachkundigen Leitung von Markus Grabher haben Sie die Möglichkeit bei der Exkursion am Freitag, den 3. Juni 2016 besondere Naturjuwele der Stadt Bregenz zu erkunden:

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Haubentaucher (Dietmar Hollenstein)

Das Mehrerauer Seeufer weist eine Vielzahl unterschiedlichster Lebensräume wie Flachwasserbereiche, Röhrichte, Streuewiesen, Moore oder Auwälder sowie eine artenreiche und faszinierende Tier- und Pflanzenwelt auf. Auf dieser Exkursion lernen wir besonders bemerkenswerte Arten wie das Bodensee-Vergissmeinnicht genauer kennen, einen Vertreter der Strandlingsvegetation, der beinahe ausschließlich an den Ufern des Bodensees vorkommt. Außerdem führt uns die Exkursion an die Mündung der Bregenzerache. Die besonders dynamischen Lebensräume und die hochspezialisierten Arten in diesem weitgehend natürlichen Mündungsdelta stellen einen weiteren Schwerpunkt unserer Exkursion dar.

Für die Exkursion sind ca. 2 Stunden einzuplanen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos. Die Exkursion findet bei jeder Witterung statt. (Text: Abt. IVe Land Vorarlberg)

Eckdaten zur Exkursion

Datum: Freitag, 03. Juni 2016
Zeit: 16:00 Uhr
Treffpunkt: Wocherhafen
Exkursionsleitung: Markus Grabher, Biologe und Geschäftsführer Umweltbüro Grabher
Mitzubringen: Knöchelhohe Schuhe mit Profilsohle, ggf. Getränke, ggf. Fernglas, Wetterschutz
Veranstalter: Stadt Bregenz und Abteilung Umwelt- und Klimaschutz im Amt der Vorarlberger Landesregierung in Kooperation mit der Plattform Auwald
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Biotopexkursion Meininger Au

Unter der fachkundigen Leitung von Romana Steinparzer haben Sie die Möglichkeit am Sonntag, den 29. Mai 2016 diese besonderen Naturjuwele in der Gemeinde Meiningen zu erkunden:

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Berberitze (Günter Stadler)

Von der Kirche aus gehen wir zur Oberau, einer artenreichen Hartholzaue, die aufgrund ihres natürlichen Bestandsaufbaus und des großen Reichtums an Alt- und Totholz als besonders schützenswert einzustufen ist. Insbesondere die Alt- und Totholzvorkommen bieten Lebensraum für viele hochspezialisierte Organismen. Auf dieser Exkursion lernen wir die charakteristischen Vertreter der Tier- und Pflanzenwelt kennen und erfahren, weshalb Auwälder zu den ökologisch vielseitigsten und gleichzeitig gefährdetsten Biotoptypen Mitteleuropas zählen. Die Exkursion führt weiter bis zur „Kleinen Ill“ und beleuchtet abschließend die Umsetzung der Fischaufstiegshilfe im Zuge der Errichtung des Illspitzkraftwerkes.

Für die Exkursion sind ca. 2 Stunden einzuplanen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos. Die Exkursion findet bei jeder Witterung statt. (Text: Abt. IVe Land Vorarlberg)

Eckdaten zur Exkursion

Datum: Sonntag, 29. Mai 2016
Zeit: 15:00 Uhr
Treffpunkt: Kirche in Meiningen
Exkursionsleitung: Romana Steinparzer, Landschaftsplanerin und Natura 2000-Gebietsbetreuerin
Mitzubringen: Knöchelhohe Schuhe mit Profilsohle, ggf. Getränke, ggf. Fernglas, Wetterschutz
Veranstalter: Gemeinde Meiningen und Abteilung Umwelt- und Klimaschutz im Amt der Vorarlberger Landesregierung in Kooperation mit der Plattform Auwald

Biotopexkursion Alter Rhein und Brändlis Wies in Lustenau

Unter der fachkundigen Leitung von Alwin Schönenberger haben Sie die Möglichkeit am Samstag, den 21. Mai 2016 diese besonderen Naturjuwele in der Marktgemeinde Lustenau zu erkunden:

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Sibirische Schwertlilie (Thomas Rainer)

Der Alte Rhein bei Lustenau ist nicht nur ein beliebtes Naherholungsgebiet, sondern auch ein besonders wertvolles und einzigartiges Naturjuwel! Gemeinsam erkunden wir diese letzte noch weitgehend naturnahe Galeriewaldlandschaft im Rheintal und ihre artenreichen Biotope und vielfältige Flora und Fauna. Insbesondere die Vogelwelt werden wir beobachten und manch Gesang und Ruf genauer kennenlernen. Auf den Streuewiesen von Brändlis Wies erwartet uns die Sibirische Schwertlilie mit ihren wunderschönen blau-violetten Blüten. Und wenn uns das Glück an diesem Tag hold ist, dann hören wir vielleicht sogar den Ruf des Kiebitz, einen unserer seltenen Wiesenbrüter in der offenen Riedlandschaft.

Für die Exkursion sind ca. 2 Stunden einzuplanen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos. Die Exkursion findet bei jeder Witterung statt. (Text: Abt. IVe Land Vorarlberg)

Eckdaten zur Exkursion

Datum: Samstag, 21. Mai 2016
Zeit: 07:00 Uhr
Treffpunkt: Parkplatz beim Alten Rhein (Am Rohr)
Exkursionsleitung: Alwin Schönenberger, Ornithologe und Natura 2000-Gebietsbetreuer
Mitzubringen: Ein Fernglas wird zur Vogelbeobachtung empfohlen, ggf. Getränke und Wetterschutz mitnehmen.
Veranstalter: Marktgemeinde Lustenau und Abteilung Umwelt- und Klimaschutz im Amt der Vorarlberger Landesregierung in Kooperation mit der Plattform Auwald

Biber in der inatura

biber Die neue Sonderschau in der inatura ist dem Biber gewidmet – nach dem Menschen sicher der wirksamste Umgestalter  von Auwäldern, der sich seit  zehn Jahren in Vorarberg wieder ausbreitet.

In der Ausstellung kann man viel über die Heimkehrer lernen, und vieles mit eigenen Händen angreifen und ausprobieren. Das macht nicht nur Kindern viel Spaß, wie sich schon bei der Eröffnung gezeigt hat, als die Biberbeauftragte das Landes, Agnes Steininger, zum ersten Mal durch die Ausstellung führte.

Auf der Website für das Bibermanagement findet man noch mehr Informationen und kann Beobachtungen auch gleich online melden.

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Auwaldstudie erweitert: Bergbach-Auen

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Alvier unterhalb von Brand (c) umg.at

Das Umweltbüro Grabher (umg.at) hat seine Auwaldstudie im Auftrag des Naturschutzrats noch erweitert.

Zusätzlich zu den Wäldern in den Tallagen wurden im Vorjahr noch die Auen der Bergbäche untersucht, und diese Lebensräume in einer sehr interessanten Zusammenfassung anschaulich dargestellt.

Die gesamte Studie mit beiden Teilen kann hier von der Website des Vorarlberger Naturschutzrats heruntergeladen werden (pdf, 41 MB)

Biber am Alten Rhein

Ein Winterspaziergang am Alten Rhein zeigt deutliche Zeichen von fleißigen Bibern: Erst seit kurzem ist der Biber am  „Kopfloch“ (zwischen dem Kieswerk und dem südlichen Ende des Alten Rheins) wieder heimisch und hat bereits auf der ganzen Länge seine Spuren hinterlassen.

„Rhein raus“

Die geplanten Aufweitungen wären auch eine der wenigen Chancen für neuen, naturnahen Auwald im Rheintal.

Naturschutzanwaltschaft Vorarlberg

Visualisierung+Frutzmündung+bei+Oberriet_Feldkirch_copyright_IRR_&_Hydra_Institute_mittel Visualisierung der renaturierten Frutzmündung – (c) IRR & Hydra Institute

Das Hochwasser-Schutzprojekt Rhesi scheint immer noch in den Startlöchern zu stehen, obwohl es für die Sicherheit und Ökologie im Rheintal eine große Chance wäre. Widerstände kommen vor allem aus der Landwirtschaft und von den  Nutzern einiger Gurndwasserbrunnen.

Die Umweltplattform Lebendiger Alpenrhein hat deshalb die Web-Initiative „Rhein raus!“ gestartet. Auf der Website www.rheinraus.info kann man sich für eine naturnahe Rhesi-Variante mit großzügigen Aufweitungen einsetzen.

Verbesserungen für den Hochwasserabfluss sind dringend notwendig. Derzeit ist der Alpenrhein für einen Abfluss von 3’100 m3/s ausgebaut. Bei einem Hochwasserereignis mit einem höheren Abfluss könnte es zu Dammbrüchen kommen, wie die interaktive Visualisierung auf www.rhesi.org zeigt.

Durch Aufweitungen innerhalb von Außendämmen kann die Abflusskapazität und damit die Hochwassersicherheit erhöht werden. Gleichzeitig entstünde eine vielfältige, artenreiche Flusslandschaft, in der die Rheintaler Bevölkerung die Natur erleben und sich erholen könnte. Trotz dieser großartigen Chance bläst dem Projekt v.a…

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Auwaldstudie im Fernsehen

Interview Markus Grabher Alfenz

Der Autor der Studie, Markus Grabher im ORF-Beitrag

Gestern hat der ORF über die Auwaldstudie des Umweltbüro Grabher berichtet, das im Auftrag des Naturschutzrats die „Wälder an Fließgewässern im Talraum Vorarlbergs“ untersucht hat.
Die Studie ist auf der Seite des Naturschutzrats kostenlos zum Download verfügbar (pdf, 9.2MB), die Kurzstudie von Sylvia Brunner und Anna Pichler von der  Naturschutzanwaltschaft für Vorarlberg kann hier heruntergeladen werden (pdf, 5,3 MB).

Bis Ende 2015 sollen außerdem in einem Folgeprojekt die wichtigen Auwälder außerhalb
des bisherigen Bearbeitungsgebiets erfasst werden.

Alpenrhein: Blick in die grüne Zukunft

Naturschutzanwaltschaft Vorarlberg

Die Werkstatt Faire Zukunft in  Liechtenstein hat ein schönes Video erstellt, in dem (gegen Ende) eindrucksvoll gezeigt wird, wie eine Ausweitung im Bereich Sevelen/Vaduz aussehen würde. Am Anfang stehen Naturaufnahmen an der Rheinquelle, das Zusammenspiel von Mensch und Fluss, dann anschließend die harte Nutzung durch Staudämme und Uferverbauungen.

Ähnlich könnte es irgendwann zwischen Feldkirch und dem Bodensee aussehen –  falls die Chancen aus den Projekt Rhesi richtig genutzt werden.

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Bierbrauer für Auwald-Verbesserung

Auwald an de rHohen Garbe - Bild:b und.net

Auen an der Hohen Garbe –
Bild: bund.net

Die deutsche Krombacher Brauerei hat 500.000 € für die Renaturierung des Augebiets „Hohe Garbe“ an der Elbe gestiftet. Dort soll in Zusammenarbeit mit dem BUND eine wertvolle Hartholzau in einer Flussschlinge reaktiviert werden, indem der Damm, der den Wald abtrennt, wieder rückgebaut wird (zur Karte).

Bei diesen Temperaturen wäre Biertrinken sicher für viele eine angenehme Form, sich für den Naturschutz einzusetzen … solche Initiativen sollte man unterstützen!

NGP 2015: Auch eine Chance für den Auwald

Im Rahmen der Wasserrahmenrichtlinie hat Österreich 2009 einen Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplan (NGP) ausgearbeitet, der die Ziele des Wasserrechtsgesetzes verwirklichen soll. Insbesondere soll der gute ökologische Zustand der Gewässer bzw. das gute ökologische Potential europaweit bis 2027 erreicht werden.

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Das Umgehungsgerinne an der Illmündung soll laut NGP noch optimiert werden.

Nunmehr ist der zweite Plan für die Phase bis 2021 in Ausarbeitung. Dazu hat eine Anhörung der Öffentlichkeit stattgefunden, die vor kurzem abgeschlossen wurde.
Verschiedene Umwelt-organisationen und auch die österreichischen Umwelt-anwaltschaften haben bei der Gelegenheit in ihren Stellungnahmen darauf hingewiesen, dass die Chancen genützt werden sollten, diese wichtigen Gewässerlebensräume aufzuwerten bzw. wiederherzustellen. Dabei sollen nicht nur die Gewässer, sondern auch die vom Wasser abhängigen Lebensräume ökologisch verbessert werden.

Gemeinsam mit BirdLife Vorarlberg und dem Vorarlberger Naturschutzbund hat die Naturschutzanwaltschaft einige Bereiche genannt, in denen konkrete Verbesserungen umgesetzt werden sollen, vor allem am Alpenrhein, an der Bregenzerach und an der Ill:
StellungnahmeNGP2015-BL_NSB_NSA (pdf, 200 kB)

Alle Stellungnahmen sind übrigens online und können hier nachgelesen werden.

Neues Projekt „Esche in Not“

Esche in Ludesch im August: vorzeitiger Blattfall, abgestorbene Triebe und Zweige Foto: Abt. Forst (BH Bludenz)

Esche in Ludesch im August: vorzeitiger Blattfall, abgestorbene Triebe und Zweige
Foto: Abt. Forst (BH Bludenz)

Das Eschentriebsterben bedroht eine der wichtigsten Baumarten im Auwald, wie auch wir hier schon berichtet haben. Nachdem schon die Ulme weitgehend ausgefallen ist, wird sich hier ein ernsthaftes Problem für die naturnahen  Laubwälder ergeben.

Das BfW (Bundesforschungszentrum für Wald) hat nun ein Forschungsprojekt gestartet, bei dem resistente Einzelbäume ausgewählt und vermehrt werden sollen.Mehr Informationen über das Projekt und ein Merkblatt zur Auswahl der Bäume finden sich unter www.esche-in-not.at.

Waldbesitzer, Förster und Naturschützer sind zum Mitmachen aufgerufen, und können so auch einen Beitrag zur Erhaltung dieser  Baumart leisten.

Merkblatt zum Download (pdf, 569 kB)

Biotopexkursion entlang der Weißach

Unter der fachkundigen Leitung von Rosemarie Zöhrer haben Interessierte bei der Exkursion am Samstag dem 18. Juli 2015 die Möglichkeit besondere Naturjuwele der Gemeinden Riefensberg und Sulzberg zu erkunden. Das Ziel ist die Weißach mit ihrem großteils naturnahen Verlauf. Insbesondere die gut ausgebildeten Auwälder mit kleinen Nebengerinnen und teils schöner Ausbildung von Prall- und Gleithängen werden im Mittelpunkt der Exkursion stehen. Die Weiterentwicklung der Auwälder von zuerst Grauweidengebüschen über Grauerlenauen zur Hartholzaue ist gut zu sehen. Diese bieten nicht nur Lebensraum für verschiede teils gefährdete Pflanzenarten wie zum Beispiel den Sumpf-Stendelwurz sondern auch für viele Tierarten, wie die Wasseramsel und die Nachtigall.

Sumpf-Stendelwurz (Foto: Johanna Kronberger)

Sumpf-Stendelwurz (Foto: Johanna Kronberger)

Für die Exkursion sind ca. 3-4 Stunden einzuplanen.
Exkursionsleitung: Rosemarie Zöhrer
Treffpunkt: 17:00 Uhr Golfplatz Riefensberg

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Exkursion findet bei jeder Witterung statt.

Alle Interessierten und Naturliebhaber sind recht herzlich eingeladen!

(Text: Abt. Umwelt- und Klimaschutz)
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Biotopexkursion: entlang der Bregenzerach nach Hirschau

Unter der fachkundigen Leitung von Rosemarie Zöhrer haben Interessierte bei der Exkursion am Sonntag dem 28. Juni 2015 die Möglichkeit besondere Naturjuwele der Gemeinden Mellau und Schnepfau zu erkunden. Die Exkursion beginnt bei der Dürrenbachbrücke in Mellau, verläuft an der Bregenzerach und endet bei der Bushaltestelle in Hirschau. Die Bregenzerach ist in diesem Abschnitt trotz der Hochwasserverbauung noch ein durchaus naturnaher Gebirgsfluss.

Gewöhnliches Alpen-Leinkraut (Foto: Günter Stadler)

Gewöhnliches Alpen-Leinkraut (Foto: Günter Stadler)


Innerhalb der Dämme ist eine gewisse Flussdynamik noch vorhanden, was die Ausbildung einer intakten Aue ermöglicht. Auf den aufgeschütteten Kiesflächen kann man unter Umständen erste Bewachsungsstadien wie zum Beispiel Kiesbettfluren, Schachtelhalmbestände und Rasenfragmente finden. Neben den verschiedenen Pflanzenarten profitieren auch die Tiere von solchen Auen. So kommen in der Ache selbst Fließgewässerarten vor, wie Jungfische (Bachforelle), Amphibien und Wirbellose. Zudem stellt der umgebende Wald einen wichtigen Lebensraum für verschiedenste Vogelarten dar.

Für die Exkursion sind ca. 4 Stunden einzuplanen.
Exkursionsleitung: Rosemarie Zöhrer
Treffpunkt: 13:00 Uhr Dürrenbachbrücke, Bergbahnen Mellau

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Exkursion findet bei jeder Witterung statt.

Alle Interessierten und Naturliebhaber sind recht herzlich eingeladen!

(Text: Abt. Klima- und Umweltschutz)

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Biotopexkursion: Am Alten Rhein vom Bruggerloch zum Eselschwanz

Unter der fachkundigen Leitung von Walter Niederer haben Interessierte bei der Exkursion am Donnerstag dem 18. Juni 2015 die Möglichkeit besondere Naturjuwele der Gemeinde Höchst zu erkunden. Die Exkursion startet beim Bruggerloch und verläuft entlang des Alten Rheines bis zum Eselschwanz. Dort besteht die Möglichkeit mit dem Bus wieder zum Ausgangspunkt zurückzufahren. Das Bruggerloch im Süden von Höchst besticht durch die gut ausgebildete Wasserpflanzenvegetation und Schilfröhrichte, die nicht nur durch ihre teils gefährdeten Pflanzenarten bestechen, sondern auch als Lebensraum für viele Insektenarten. Der Schwerpunkt der Exkursion wird auf den verschiedenen Tierarten insbesondere auf den Insekten liegen, die entlang des Alten Rheins zu entdecken sind.

Frosch (Foto: Kathrin Löning, Abt IVe)

Frosch (Foto: Kathrin Löning, Abt IVe)

Exkursionsleitung: Walter Niederer
Treffpunkt: 17:00 Uhr Bushaltestelle Rhein Brugg

Für die Exkursion sind ca. 2 Stunden einzuplanen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Exkursion findet bei jeder Witterung statt.

Alle Interessierten und Naturliebhaber sind recht herzlich eingeladen!

(Text: Abt. Klima- und Umweltschutz)

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Auwald-Stand beim Tag der Artenvielfalt in Hohenems

Logo_GEO-Tag_InternetAm 13. Juni findet in auch in Hohenems der  „Tag der Artenvielfalt“ statt. Dabei werden um die 50 Experten an verschiedenen Standorten Pflanzen und Teuere bestimmen und versuchen, ein möglichst komplettes Bild von der Artenvielfalt in Hohenems zu bekommen.

Die Bevölkerung ist herzlich zum Zuschauen und Mitmachen eingeladen – es wird ein vielfältiges Rahmenprogramm geben, ganztägige Bewirtung am Schlossplatz und Infostände von verschiedenen  Organisationen und Initiativen an drei Standorten: Schuttannen, Schlossplatz und Landwirtschaftsschule. Zwischen diesen Stationen verkehrt ein kostenloser Shuttlebus.

Die Plattform Auwald wird ebenfalls vertreten sein. Wir haben uns den Standort in der Nähe des Alten Rheins ausgesucht und freuen uns auf Besuch im Hof der Landwirtschaftsschule.

Weitere Informationen zum Programm und Inhalt, Fahrpläne und Folder zum Download sind bei der Stadt Hohenems erhältlich.

inatura Exkursion zu den Alfenzauen – ein echtes Highlight!!

Am Samstag, den 13.6. findet eine inatura Exkursion der besonderen Art statt. Sie führt uns in die Alfenzauen!

Alfenzaue bei Braz

Alfenzaue bei Braz


Zwischen Radin und Braz präsentiert sich die Alfenz noch als weitgehend natürlicher, unverbauter und hochdynamischer Gebirgsfluss. Ausgedehnte Schotterflächen, Kiesfluren mit Alpenschwemmlingen, Weidengebüsche und unterschiedliche Auwaldtypen beherrschen das Bild. Auf unserer Exkursion werden wir den eigentümlichen Reiz dieser europaweit selten gewordenen und stark bedrohten Lebensräume kennen lernen und einen genauen Blick auf die Tier- und Pflanzenwelt werfen.
Falls uns das Hochwasser einen Strich durch die Rechnung macht, werden wir als Alternative eine Wanderung über die Brazer Allmein unternehmen. Die dortigen Extensivweiden und die darüber gelegenen Magerwiesen bieten im Frühsommer ein reizvolles Blütenmeer und bestechen durch ihre hohe Artenvielfalt.

Exkursionsleitung: Andreas Beiser
Mitzubringen: Gutes Schuhwerk, Wetterschutz
Dauer: ca. 3 Stunden

Treffpunkt 1: Für Anreisende mit ÖV
Ausserbraz, Bushaltestelle Hotel Traube
Beginn: 09:16 Uhr (siehe Ankunftszeit ÖV von Bludenz)

Treffpunkt 2: Für Anreisende mit Auto/Fahrrad
Ausserbraz, Parkplatz Grillplatz Unterrifats
15 Minuten nach Ankunft Bus in Ausserbraz Hotel Traube; d.h. 09:30 Uhr

Arrividerci, Anna!

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Voller Einsatz für den Auwald

Seit Anfang Juni ist Anna Pichler wieder im heimatlichen Südtirol und wird sich im Alpenverein für die Natur und Umwelt einsetzen.

Anna war seit der Gründung der „Plattform Auwald“ die treibende Kraft hier, und hat mit mit viel Engagement und Ausdauer dazu beigetragen, das Wissen um die Bedeutung und die Gefährdung unserer wenigen verbleibenden Auen zu vermitteln. Ihr forstliches Fachwissen und die gute Vernetzung im Forstbereich haben dazu ebenso beigetragen wie der jugendliche Elan und die Freude am Austausch mit anderen.

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Lange Nacht im Museum – mit Biber und Begeisterung Wissen vermitteln

Allein im letzten Jahr haben 17 Exkursionen und Informationsveranstaltungen stattgefunden, viele Menschen haben dabei die schönsten Augebiete kennen- und schätzengelernt. Die Auwaldstudie vom Büro umg, die der Naturschutzrat auf Anregung der Plattform in Auftrag gegeben hat, bietet höchst interessante Einblicke in die bisherige Entwicklung und den derzeitigen Bestand.

Wir „Zurückgebliebenen“ werden die Plattform und die Arbeit für den Auwald natürlich weiterführen. Und wir hoffen auf gelegentliche Gastbeiträge aus dem Süden und lnfomationen zu den Südtiroler Auen! (Die Technik macht das ja möglich … Ganz aufmerksame Leser werden auch gemerkt haben, dass immer noch neue Veranstaltungshinweise von „annapichler“ auftauchen – da hat die Fleißige schon vorgearbeitet).

Also: Noch einmal danke, für alles, Anna!
Rufezeichen!

Biotopexkursion: Alter Rhein bei Altach – Lebensraum für viele Vogelarten

Unter der fachkundigen Leitung von Alwin Schönenberger haben Interessierte bei der Exkursion am Freitag dem 5. Juni 2015 die Möglichkeit besondere Naturjuwele der Gemeinde Altach zu erkunden. Das Ziel wird der Alte Rhein mit seinen Auwäldern, Weihern und Röhrichten sein. Diese unterschiedlichen Lebensräume bieten für viele Vogelarten das ganze Jahr über ein wichtiges Brut- und Überwinterungsgebiet. So befindet sich hier das südlichste Brutvorkommen des Haubentauchers im Alpenrheintal.

Haubentaucher mit Jungtier (Foto: Dietmar Hollenstein)

Haubentaucher mit Jungtier (Foto: Dietmar Hollenstein)

Außerdem ist der Alte Rhein ein wichtiges Überwinterungsgebiet für verschiedene Wasservogelarten, insbesondere für Entenarten. In den Röhrichten brüten regelmäßig Rohrammern und Teichrohrsänger. Zusätzlich werden die unterschiedlichen Weiher und Kleingewässer von vielen verschiedenen Amphibienarten als Laichplatz genutzt. Diese Amphibien dienen wiederum dem Graureiher als Nahrung.

Frosch (Foto: Kathrin Löning, Abt IVe)

Frosch (Foto: Kathrin Löning, Abt IVe)

Für die Exkursion sind ca. 1,5 bis 2 Stunden einzuplanen.
Exkursionsleitung: Alwin Schönenberger
Treffpunkt: 19:00 Uhr Erholungszentrum Rheinauen
Mitzubringen: Fernglas, ggf. Getränke, Wetterschutz

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Exkursion findet bei jeder Witterung statt!

Alle Interessierten und Naturliebhaber sind recht herzlich eingeladen!

(Text: Abt. Umwelt- und Klimaschutz, Land Vorarlberg)
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