Biber am Alten Rhein

Ein Winterspaziergang am Alten Rhein zeigt deutliche Zeichen von fleißigen Bibern: Erst seit kurzem ist der Biber am  „Kopfloch“ (zwischen dem Kieswerk und dem südlichen Ende des Alten Rheins) wieder heimisch und hat bereits auf der ganzen Länge seine Spuren hinterlassen.

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Biotopexkursion entlang des Alten Rheins ins Natura 2000 Gebiet Gsieg – Obere Mähder

Unter der fachkundigen Leitung von Alwin Schönenberger haben Interessierte bei der Exkursion am Montag dem 25. Mai 2015 die Möglichkeit besondere und wunderschöne Naturjuwele der Gemeinde Lustenau zu erkunden. Das erste Ziel wird der Alte Rhein sein, der mit seiner Galeriewaldlandschaft eine Besonderheit im Rheintal darstellt. Vor allem für die Vogelwelt gibt es viele verschiedene Lebensräume. So kann man hier neben Wasservögeln wie Zwergtaucher und Blässhuhn auch Teich- und Drosselrohrsänger, die im Schilf brüten, sowie Auwaldarten wie den Pirol finden.

Außerdem stellt der Alte Rhein ein wichtiges Nahrungsgebiet für Zugvögel dar. Der Schwerpunkt der Exkursion ist das Natura 2000 Gebiet Gsieg – Obere Mähder, das Alwin Schönenberger als Gebietsbetreuer besonders im Hinblick auf die ornithologischen Besonderheiten vorstellen wird. Die ausgedehnten Streuwiesen des Gsieg sind insbesondere für den Kiebitz und den Großen Brachvogel ein wichtiges Brutgebiet. Diese sind mit etwas Glück bei der Exkursion zu sehen.

Kiebitz (Foto:Horst Nugent (c) UMG)

Kiebitz (Foto:Horst Nugent (c) UMG)

Für die Exkursion sind ca. 1,5 bis 2 Stunden einzuplanen. Treffpunkt: Parkplatz Alter Rhein um 07:00 Uhr

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Exkursion findet bei jeder Witterung statt!

Alle Interessierten und Naturliebhaber sind recht herzlich eingeladen!

(Text: Abt. Umwelt- und Klimaschutz, Land Vorarlberg)

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Biber und springende Laubfrösche begeistern auch in diesem Jahr!

Auch bei der heurigen Langen Nacht der Museen am Samstag, den 05.10.2013 wurde es der Plattform Auwald wieder ermöglicht sich in der inatura zu präsentieren. Dabei kam kaum ein Besucher am Biber-Präparat vorbei und staunte nicht schlecht über die Größe eines ausgewachsenen Bibers. Nach mehr als 400 Jahren ist der „Baumeister“ wieder in Vorarlberg heimisch und seine Spuren wurden bereits des Öfteren gesichtet.
Neu waren heuer die ersten Fotos vom Biber in Aktion. Geschossen wurden die Fotos am Alten Rhein von einer Wildtierkamera, welche von der Biberbeauftragten des Landes Vorarlberg Mag. Agnes Steininger installiert worden ist.

Kinderhände beim Falten der springenden Laubfrösche bei der Langen Nacht der Museen, Info-Stand der Plattform Auwald.

Kinderhände beim Falten der springenden Laubfrösche bei der Langen Nacht der Museen, Info-Stand der Plattform Auwald.


Von den Kindern hätten sich mehrere den kuscheligen Biber gerne mit nach Hause genommen. Aber damit sie doch was zu Mitnehmen hatten, durften sie sich Tier- und Naturplakate aussuchen und selbst Laubfrösche falten, die zu guter Letzt auch noch springen konnten!