Auwaldstudie im Fernsehen

Interview Markus Grabher Alfenz

Der Autor der Studie, Markus Grabher im ORF-Beitrag

Gestern hat der ORF über die Auwaldstudie des Umweltbüro Grabher berichtet, das im Auftrag des Naturschutzrats die „Wälder an Fließgewässern im Talraum Vorarlbergs“ untersucht hat.
Die Studie ist auf der Seite des Naturschutzrats kostenlos zum Download verfügbar (pdf, 9.2MB), die Kurzstudie von Sylvia Brunner und Anna Pichler von der  Naturschutzanwaltschaft für Vorarlberg kann hier heruntergeladen werden (pdf, 5,3 MB).

Bis Ende 2015 sollen außerdem in einem Folgeprojekt die wichtigen Auwälder außerhalb
des bisherigen Bearbeitungsgebiets erfasst werden.

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Das war 2014…Rückblick

Liebe Auwald-Interessierte!

2014 hat sich viel getan bei der Auwald Plattform!

Plattform-Auwald Rückblick 2014

Plattform-Auwald Rückblick 2014

Details dazu könnt ihr unter der Rubrik Berichte nachlesen und auch viele Fotos gibt es zu den einzelnen Veranstaltungen. Ein wichtiger Meilenstein für einen verbesserten Auenschutz wurde in Vorarlberg dank der Unterstützung durch den Vorarlberger Naturschutzrat erreicht: die Vorarlberger Auwaldstudie wurde vom UMG Umweltbüro Grabher erstellt. Diese Grundlagenstudie ist sehr wichtig, um die aktuelle Situation unserer Auwälder zu kennen. Die Ampel steht auf tiefrot, d.h. es besteht wirklich sofortiger Handlungsbedarf um die restlichen verbliebenen Auwälder in ihrer Fläche aber vor allem auch in ihrer Qualität zu erhalten. Aber mit dem Erhalten alleine ist es leider nicht getan. Weitere Verschlechterungen im Wasserregime und weitere Auwaldzerstörungen müssen vermieden werden (siehe Beitrag zu REKs)! Ziel der Plattform ist es noch immer, dass eine großflächige Renaturierung als Pilotprojekt umgesetzt wird und somit eine lokale Verbesserung für einen Auwaldbestand erreicht werden kann!Mit der Erstellung der Auwaldstudie – welche 2015 noch um die Erfassung der Gebirgsbachauwälder erweitert wird –  hat Vorarlberg anderen Bundesländern etwas vorgelegt. Diese wiederum glänzen wie z.B. die Steiermark mit tollen Renaturierungen als Vorzeigeprojekten. Gemeinsam haben die Bundesländer sich 2014 bei der Erarbeitung eines Strategiepapiers für eine gemeinsame Auenstrategie eingebracht.

Auch 2014 hat die Plattform Auwald wieder viele Veranstaltungen initiiert und mitgetragen. Wir sind davon überzeugt, dass auch 2015 uns wieder einen Schritt weiter zu einem verbesserten Auenschutz in Vorarlberg und in ganz Österreich bringen wird!

Danke an Euch alle die ihr euch für die Auwälder und Auen einsetzt!

Plattform Auwald Vorarlberg

i.V. Anna Pichler

 

 

Räumliche Entwicklungskonzepte Nüziders und Bludenz zeigen festen Willen zur Auwald-Zerstörung

Bis zum 7. November haben die Walgau-Gemeinden ihre Entwürfe zu den Raumentwicklungskonzepten (REK) der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Grundbesitzer und Gemeindebürger hatten die Möglichkeit Änderungsvorschläge einzubringen. Die REK der 14 Walgaugemeinden (Bludesch, Bürs, Düns, Dünserberg, Frastanz, Göfis, Ludesch, Nenzing, Nüziders, Röns, Satteins, Schlins, Schnifis und Thüringen) werden schließlich zu einem Räumlichen Entwicklungskonzept für die Region Walgau zusammengeführt. Gemäß Raumplanungsgesetz soll der REK als Grundlage für die Flächenwidmungs- und Bebauungsplanung dienen. Doch für den wertvollen Lebensraum Auwald zeigen die REKs der Gemeinden Nüziders und Bludenz den festen Willen zur Zerstörung. Weiterlesen

Auwaldstudie als Download verfügbar!

Ehemalige Ausbreitung der Auwälder 1827. aus: Auwaldstudie UMG 2014

Ehemalige Ausbreitung der Auwälder 1827.
aus: Auwaldstudie UMG 2014

Nachdem die Grundlagenstudie „Wälder an Fließgewässern im Talraum Vorarlbergs“ (Auwaldstudie), erarbeitet vom UMG Umweltbüro Grabher, über die Sommermonate in den einzelnen Bezirken präsentiert worden ist und Exkursionen dazu stattgefunden haben, steht die Studie nun auf der Homepage des Vorarlberger Naturschutzrates (pdf 9.2 MB) unter der Rubrik Studien und Stellungnahmen als Download zur Verfügung. Die Studie umfasst den Großteil der Vorarlberger Auwälder. Die restlichen 20% entfallen auf die Gebirgsbachauen wie z.B. am Suggadin, an der Meng etc. und werden 2015 erhoben.
Die Studie zeigt auf, dass die Ausdehnung der Auwälder in Vorarlberg in der Vergangenheit stark abgenommen hat. Leider werden nur mehr ca. 1/3 der Auwälder überhaupt überschwemmt. Während die Hartholzauen noch relativ häufig sind, sind die Weichholzauen hingegen sehr selten geworden und haben insgesamt etwa einen gleich großen Flächenanteil wie Föhren-Trockenauen, die von Natur aus selten sind
und nur auf Sonderstandorten stocken. Die Auwaldstudie zeigt aber auch auf, dass es in Vorarlberg noch einige sehr wertvolle Auwaldvorkommen gibt und dass es durch geeignete Maßnahmen möglich wäre Auwälder wieder zu dynamisieren und auch neue Auwälder zu schaffen.

Auwald vernetzt

Bei der Präsentation der Auwaldstudie im Heimatmuseeum in Schruns folgte dem Referat eine rege Diskussion. Auwald vernetzt nicht nur Lebensräume für Tiere und Pflanzen sondern auch Natur-Begeisterte!

Auf in die inatura zum Auwald-Vortrag am 27.8.14!

Silberweidenau am Bodensee Foto: Hanno Thurnher

Silberweidenau am Bodensee Foto: Hanno Thurnher

Am Mittwoch, 27. August findet um 19 Uhr in der inatura in Dornbirn ein Vortrag mit Mag. Markus Grabher vom UMG Umweltbüro Grabher zum Thema „Auwälder in Vorarlberg. Ein Lebensraum im Wandel.“ Zudem werden die Ergebnisse der Grundlagenstudie „Wälder an Fließgewässern im Talraum Vorarlbergs“ (Auwaldstudie) vorgestellt.

Wusstest du, dass der Auwald einer der artenreichsten Lebensräume ist? Dass er sich z.B. in unterschiedliche Waldtypen unterscheiden lässt? Weiterlesen