Arrividerci, Anna!

bruchwald

Voller Einsatz für den Auwald

Seit Anfang Juni ist Anna Pichler wieder im heimatlichen Südtirol und wird sich im Alpenverein für die Natur und Umwelt einsetzen.

Anna war seit der Gründung der „Plattform Auwald“ die treibende Kraft hier, und hat mit mit viel Engagement und Ausdauer dazu beigetragen, das Wissen um die Bedeutung und die Gefährdung unserer wenigen verbleibenden Auen zu vermitteln. Ihr forstliches Fachwissen und die gute Vernetzung im Forstbereich haben dazu ebenso beigetragen wie der jugendliche Elan und die Freude am Austausch mit anderen.

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Lange Nacht im Museum – mit Biber und Begeisterung Wissen vermitteln

Allein im letzten Jahr haben 17 Exkursionen und Informationsveranstaltungen stattgefunden, viele Menschen haben dabei die schönsten Augebiete kennen- und schätzengelernt. Die Auwaldstudie vom Büro umg, die der Naturschutzrat auf Anregung der Plattform in Auftrag gegeben hat, bietet höchst interessante Einblicke in die bisherige Entwicklung und den derzeitigen Bestand.

Wir „Zurückgebliebenen“ werden die Plattform und die Arbeit für den Auwald natürlich weiterführen. Und wir hoffen auf gelegentliche Gastbeiträge aus dem Süden und lnfomationen zu den Südtiroler Auen! (Die Technik macht das ja möglich … Ganz aufmerksame Leser werden auch gemerkt haben, dass immer noch neue Veranstaltungshinweise von „annapichler“ auftauchen – da hat die Fleißige schon vorgearbeitet).

Also: Noch einmal danke, für alles, Anna!
Rufezeichen!

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Beispiel Ahrauen begeistert!

Die Ahrauen im Ahrtal in Südtirol begeistern in vielerlei Hinsicht:

Erst kürzlich feierte die Doku „Auenlandschaften in Südtirol – die Ahrauen und ihre Artenvielfalt“ in Bruneck Premiere mit 4 ausverkauften Vorstellungen (siehe Artikel auf Südtirol online). Initiiert wurde der Dokumentarfilm vom Verein Naturtreff Eisvogel.

Biotop Ahrauen in Südtirol (Foto: Abt. Natur und Landschaft, Land Südtirol)

Biotop Ahrauen in Südtirol (Foto: Abt. Natur und Landschaft, Land Südtirol)

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Zeitgemäßer Hochwasserschutz in Südtirol

Kurzmitteilung

Die bisher größte Revitalisierungsmaßnahme in Südtirol ist die Revitalisierung des Mareiter Baches bei Sterzing. Die Maßnahmen wurden auf einer Länge von 900 m umgesetzt und gaben dem stark verbauten Bach zumindest in diesem Abschnitt wieder seinen Platz und damit seine Lebensadern zurück.

Der verbaute und eingeengte Mareiter Bach  2005 (vor der Revitalisierung) und der aufgeweitete, mäadrierende Mareiterbach 2010 (nach der Revitalisierung)

Der verbaute und eingeengte Mareiter Bach 2005 (vor der Revitalisierung) und der aufgeweitete, mäadrierende Mareiterbach 2010 (nach der Revitalisierung)


Diese Gewässerrevitalisierung vereint Hochwasserschutz mit Ökologie: die nunmalige Rückgewinnung von ehemaligen abgetrennten Fluss- und Auenflächen bewirkt die Erfüllung der Funktion als Retentionsraum bei Hochwasser und als Lebensraum für eine Vielzahl gefährdeter Tier- und Pflanzenarten!
Revitalisierter Mareiter Bach bei Stange

Revitalisierter Mareiter Bach bei Stange


Realisiert wurde das Projekt von der Abteilung Wasserschutzbauten des Landes Südtirol auf Flächen des öffentlichen Wasserguts. Die Projektskosten liegen bei ca. 2,8 Mio. Euro.