Biotopexkursionen 2018 im Zeichen der Moore

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Pünktlich zum Frühjahrsbeginn finden die jährlichen Biotopexkursionen in die faszinierende Tier- und Pflanzenwelt der Vorarlberger Biotope statt.

Die Biotopexkursionen werden im Rahmen des Landesprogramms „Naturvielfalt in der Gemeinde“ in Zusammenarbeit mit interessierten Vorarlberger Gemeinden angeboten. Zusammen mit unseren erfahrenen Fachleuten können Sie bereits frühmorgens begleitet von Vogelgezwitscher die Vorarlberger Riedlandschaften erkunden oder in der Abenddämmerung die Fledermäuse am Alten Rhein in Altach bei der Insektenjagd beobachten. Ziel ist es, Ihnen die schützenswerten Naturjuwele Ihrer Heimat mit ihren charakteristischen Eigenschaften näher zu bringen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, und die Teilnahme an den Führungen ist kostenlos.

Das gesamte Programm mit allen Informationen, Terminen und Zielen der Biotopexkursionen 2018 finden Sie hier.

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Biber in der inatura

biber Die neue Sonderschau in der inatura ist dem Biber gewidmet – nach dem Menschen sicher der wirksamste Umgestalter  von Auwäldern, der sich seit  zehn Jahren in Vorarberg wieder ausbreitet.

In der Ausstellung kann man viel über die Heimkehrer lernen, und vieles mit eigenen Händen angreifen und ausprobieren. Das macht nicht nur Kindern viel Spaß, wie sich schon bei der Eröffnung gezeigt hat, als die Biberbeauftragte das Landes, Agnes Steininger, zum ersten Mal durch die Ausstellung führte.

Auf der Website für das Bibermanagement findet man noch mehr Informationen und kann Beobachtungen auch gleich online melden.

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Auwaldstudie als Download verfügbar!

Ehemalige Ausbreitung der Auwälder 1827. aus: Auwaldstudie UMG 2014

Ehemalige Ausbreitung der Auwälder 1827.
aus: Auwaldstudie UMG 2014

Nachdem die Grundlagenstudie „Wälder an Fließgewässern im Talraum Vorarlbergs“ (Auwaldstudie), erarbeitet vom UMG Umweltbüro Grabher, über die Sommermonate in den einzelnen Bezirken präsentiert worden ist und Exkursionen dazu stattgefunden haben, steht die Studie nun auf der Homepage des Vorarlberger Naturschutzrates (pdf 9.2 MB) unter der Rubrik Studien und Stellungnahmen als Download zur Verfügung. Die Studie umfasst den Großteil der Vorarlberger Auwälder. Die restlichen 20% entfallen auf die Gebirgsbachauen wie z.B. am Suggadin, an der Meng etc. und werden 2015 erhoben.
Die Studie zeigt auf, dass die Ausdehnung der Auwälder in Vorarlberg in der Vergangenheit stark abgenommen hat. Leider werden nur mehr ca. 1/3 der Auwälder überhaupt überschwemmt. Während die Hartholzauen noch relativ häufig sind, sind die Weichholzauen hingegen sehr selten geworden und haben insgesamt etwa einen gleich großen Flächenanteil wie Föhren-Trockenauen, die von Natur aus selten sind
und nur auf Sonderstandorten stocken. Die Auwaldstudie zeigt aber auch auf, dass es in Vorarlberg noch einige sehr wertvolle Auwaldvorkommen gibt und dass es durch geeignete Maßnahmen möglich wäre Auwälder wieder zu dynamisieren und auch neue Auwälder zu schaffen.

„Auwald“-Abend in der inatura gut besucht

Die Bregenzerachmündung (Natura 2000 Gebiet) entwickelt sich langsam wieder zu einem natürlichen Delta.

Die Bregenzerachmündung (Natura 2000 Gebiet) entwickelt sich langsam wieder zu einem natürlichen Delta.

Am Dienstag, 27.11.2012 fanden sich ca. 40 Interessierte im „Roten Kino“ der inatura ein. Das Publikum setzte sich sowohl aus Auwald-interessierten Privatpersonen, VertreterInnen der Naturschutzorganisationen sowie der verschiedenen Fachabteilungen des Amtes der Vorarlberger Landesregierung wie Wasserbau, Forstwesen, Naturschutz, Fischerei und Limnologie zusammen. Weiterlesen

Von den Donauauen bis zu den Auwäldern in Vorarlberg – Film und Vortrag

Das Rheinholz – einer von Vorarlbergs letzten „richtigen“ Auwäldern – unter Wasser
Foto: Naturschutzhaus Rheindelta

Mit der Veranstaltung „Von den Donauauen bis zu den Auwäldern in Vorarlberg“ am 27.11.2012 um 19 Uhr in der inatura Dornbirn richtet sich die Plattform Auwald Vorarlberg an ein breites Publikum.
Mit dem Universum Film „Wildnis am Strom“ erfahren wir über die Funktionen, den Wert und die natürliche Dynamik der Auwälder. Anschließend wird Mag. Markus Grabher unsere verbliebenden Vorarlberger Auwälder in einem Kurzreferat beleuchten.

Ein Abend für einen Hot Spot der Biodiversität in ganz Mitteleuropa – den Lebensraum Auwald.