NGP 2015: Auch eine Chance für den Auwald

Im Rahmen der Wasserrahmenrichtlinie hat Österreich 2009 einen Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplan (NGP) ausgearbeitet, der die Ziele des Wasserrechtsgesetzes verwirklichen soll. Insbesondere soll der gute ökologische Zustand der Gewässer bzw. das gute ökologische Potential europaweit bis 2027 erreicht werden.

Kleine_Ill

Das Umgehungsgerinne an der Illmündung soll laut NGP noch optimiert werden.

Nunmehr ist der zweite Plan für die Phase bis 2021 in Ausarbeitung. Dazu hat eine Anhörung der Öffentlichkeit stattgefunden, die vor kurzem abgeschlossen wurde.
Verschiedene Umwelt-organisationen und auch die österreichischen Umwelt-anwaltschaften haben bei der Gelegenheit in ihren Stellungnahmen darauf hingewiesen, dass die Chancen genützt werden sollten, diese wichtigen Gewässerlebensräume aufzuwerten bzw. wiederherzustellen. Dabei sollen nicht nur die Gewässer, sondern auch die vom Wasser abhängigen Lebensräume ökologisch verbessert werden.

Gemeinsam mit BirdLife Vorarlberg und dem Vorarlberger Naturschutzbund hat die Naturschutzanwaltschaft einige Bereiche genannt, in denen konkrete Verbesserungen umgesetzt werden sollen, vor allem am Alpenrhein, an der Bregenzerach und an der Ill:
StellungnahmeNGP2015-BL_NSB_NSA (pdf, 200 kB)

Alle Stellungnahmen sind übrigens online und können hier nachgelesen werden.

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