Biotopexkursion in Silbertal

Unter der fachkundigen Leitung von Christian Kuehs haben Sie die Möglichkeit am Samstag, den 30. Juli 2016 diese besonderen Naturjuwele in der Gemeinde Silbertal zu erkunden:

DSC_8625.JPG Dactylorhiza maculata s.lat. (inkl. D. fuchsii)  (Orchidaceae - Orchideen) - Flecken-Fingerwurz

Geflecktes Fingerknabenkraut (Johanna Kronberger)

Moor, Wald, Gebirgsbach und Natura 2000 – abwechslungsreicher kann man sich eine Exkursion kaum wünschen! Im Langriad besuchen wir die hochspezialisierte Pflanzenwelt der Hoch- und Flachmoore und erfahren, wie es um die Bedrohung und den Schutz dieser sensiblen Lebensräume steht. Anschließend führt uns unser Weg in Richtung Buchen, wo wir die naturnahen Laubwälder mit ihren uralten und mächtigen Rotbuchen erkunden. Zum Abschluss erforschen wir noch die vielfältigen und weitgehend natürlichen Biotope entlang der Litz.
Und auch das angrenzende Europaschutzgebiet Verwall wird uns während der gesamten Exkursion auf die eine oder andere Art beschäftigen – mit interessanten Details über die geschützten Lebensräume samt ihrer Vogelwelt sowie einem Einblick in das aktuelle Gebietsmanagement ist die Exkursion ins Silbertal damit perfekt!

Für die Exkursion sind ca. 4 Stunden einzuplanen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos. Die Exkursion findet bei jeder Witterung statt. (Text: Abt. IVe Land Vorarlberg)

Eckdaten zur Exkursion

Datum: Samstag, 30. Juli 2016
Zeit: 10:00 Uhr
Treffpunkt: Bergstation der Kristbergbahn
Exkursionsleitung: Christian Kuehs, Biologe und Natura 2000-Gebietsbetreuer
Mitzubringen: Knöchelhohe Schuhe mit Profilsohle, ggf. Jause, ggf. Getränke, ggf. Fernglas, Wetterschutz
Veranstalter: Gemeinde Silbertal und Abteilung Umwelt- und Klimaschutz im Amt der Vorarlberger Landesregierung in Kooperation mit den Montafoner Museen, der Plattform Auwald und dem Naturschutzverein Verwall-Klostertaler Bergwälder

Biotopexkursion zur Bürser Schlucht

Unter der fachkundigen Leitung von Lukas Rinnhofer haben Sie die Möglichkeit am Freitag, den 22. Juli 2016 dieses besondere Naturjuwel in der Gemeinde Bürs zu erkunden:

Biotop_10611_Bürser_Schlucht_Bürs

Bürser Schlucht

Über Jahrtausende hinweg hat sich das Wasser der Alvier auf beeindruckende Weise seinen Weg durch das Gestein gegraben und eine Schlucht von einzigartiger Schönheit entstehen lassen. Die Bürser Schlucht ist nicht nur geologisch aufgrund der Einblicke in die jüngere Erdgeschichte und dem Bürser Konglomerat äußerst interessant. Naturnahe Schluchtwälder mit einem hohen Anteil an Alt- und Totholz und insbesondere die Vegetation der Felsspalten mit ihren genügsamen Pflanzenarten weisen eine große Artenvielfalt auf, die wir auf dieser Exkursion näher kennenlernen werden. Freuen Sie sich auf eine interessante Wanderung durch vielfältige und weitgehend ursprüngliche Lebensräume entlang dieses klaren Gebirgsbaches!

Für die Exkursion sind ca. 2,5 Stunden einzuplanen. Es wird um Anmeldung beim Bürgerservice der Gemeinde Bürs ersucht: Tel. 05552/62812-112; Email: buergerservice@buers.at. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Exkursion findet bei jeder Witterung statt. (Text: Abt. IVe Land Vorarlberg)

Eckdaten zur Exkursion

Datum: Freitag, 22. Juli 2016
Zeit: 14:00 Uhr
Treffpunkt: Bushaltestelle Gasthaus Adler: Fahrt um 14:08 Uhr mit dem Landbus 81 bis zum Gemeindeamt Bürserberg (Ankunft um 14:17 Uhr)
Exkursionsleitung: Lukas Rinnhofer, Biologe und Bergwanderführer
Mitzubringen: Knöchelhohe Schuhe mit Profilsohle, ggf. Getränke, ggf. Fernglas, Wetterschutz
Veranstalter: Gemeinde Bürs und Abteilung Umwelt- und Klimaschutz im Amt der Vorarlberger Landesregierung in Kooperation mit der Plattform Auwald und Walgau-Wiesen-Wunder-Welt

Biotopexkursion ins Luamloch in Hohenems

Unter der fachkundigen Leitung von Paul Amann haben Sie die Möglichkeit am Samstag, den 9. Juli 2016 dieses besondere Naturjuwel in der Stadt Hohenems zu erkunden:

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Lehmloch Hohenems

Die Exkursion führt zu den ehemaligen Lehmgruben einer Ziegeleifabrik, die schöne Bestände der Silberweiden aufweisen und sich im Laufe der Zeit zu naturbelassenen Oasen inmitten des Siedlungs- und Landwirtschaftsgebietes entwickelt haben. Lernen Sie auf dieser Exkursion die Lebewesen an und im Wasser kennen und bestaunen Sie insbesondere die Vielfalt der Libellenfauna an diesen Stillgewässern.

Für die Exkursion sind ca. 2 Stunden einzuplanen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos. Die Exkursion findet bei jeder Witterung statt. (Text: Abt. IVe Land Vorarlberg)

Eckdaten zur Exkursion

Datum: Samstag, 09. Juli 2016
Zeit: 10:00 Uhr
Treffpunkt: Werkhof, Kerstockstraße 12a
Exkursionsleitung: Paul Amann, Biologe
Mitzubringen: Knöchelhohe Schuhe mit Profilsohle, ggf. Getränke, ggf. Fernglas, Wetterschutz
Veranstalter: Stadt Hohenems und Abteilung Umwelt- und Klimaschutz im Amt der Vorarlberger Landesregierung in Kooperation mit der Plattform Auwald

Biotopexkursion in St. Gallenkirch – Battmunter Äuli und Roßbündter Wald

Unter der fachkundigen Leitung von Christian Kuehs und Friedrich Juen haben Sie die Möglichkeit, am Samstag, den 25. Juni 2016 diese besonderen Naturjuwele in der Gemeinde St. Gallenkirch zu erkunden:

Biotop_12003_Battmunter_Äuli

Battmunter Äuli

Diese abwechslungsreiche Exkursion durch das Battmunter Äuli zu den Roßbündta Hangwäldern steht ganz im Zeichen der Dynamik. Das Battmunter Äuli ist eines der letzten Augebiete im Talboden des Montafons, das noch wesentlich von der Abflussdynamik der Ill beeinflusst wird. Durch wiederholte Anlandung und Abtragung von Flusssedimenten konnten sich unterschiedliche natürliche Lebensräume  entwickeln, die auch heute noch einer ständigen Veränderung unterliegen.

Angefangen von den flussnahen Schotterflächen mit Pioniervegetation bis hin zum strukturreichen Grauerlenauwald werden wir diese vielfältige Auenlandschaft etwas genauer erkunden und auch erfahren, welche bedeutende Rolle die Ill im Laufe der Siedlungsgeschichte gespielt hat. Neben den Auen sind es aber auch die Hanglagen, die von wiederkehrenden Naturgewalten wie Muren, Lawinen und Steinschlägen beeinflusst werden. Ein anschauliches Beispiel hierfür ist der mit Steinblöcken übersäte Roßbündter Wald, dem wir zum Abschluss der Exkursion einen kurzen Besuch abstatten werden.

Für die Exkursion sind ca. 4 Stunden einzuplanen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos. Die Exkursion findet bei jeder Witterung statt. (Text: Abt. IVe Land Vorarlberg)

Eckdaten zur Exkursion

Datum: Samstag, 25. Juni 2016
Zeit: 09:20 Uhr
Treffpunkt: Parkplatz der Valiserabahn
Exkursionsleitung: Christian Kuehs und Friedrich Juen
Mitzubringen: Knöchelhohe Schuhe mit Profilsohle, ggf. Jause, ggf. Getränke, ggf. Fernglas, Wetterschutz
Veranstalter: Gemeinde St. Gallenkirch und Abteilung Umwelt- und Klimaschutz im Amt der Vorarlberger Landesregierung in Kooperation mit den Montafoner Museen, der Plattform Auwald und dem Naturschutzverein Verwall-Klostertaler Bergwälder

Biotopexkursion zur Kesselschlucht in Weiler

Unter der fachkundigen Leitung von Cornelia Peter haben Sie die Möglichkeit am Sonntag, den 19. Juni 2016 dieses besondere Naturjuwel in der Gemeinde Weiler zu erkunden:

Mondviole_C_Georg_Amann

Mondviole (Georg Amann)

Die Exkursion führt Sie an den Ratzbach, einen abwechslungsreichen, vielgestaltigen Bergbach mit bemerkenswertem Wasserfall in der Gefällsstrecke und einer Vielzahl von Kleinstrukturen, vom Grobblockgeröll bis zum Feinsand. Bachbegleitend findet sich ein artenreicher Bergahorn-Eschen-Tobelwald, dem neben anderen Laubbäumen auf der nordwestexponierten, linksufrigen Bachseite am nur licht bestückten Steilhang auch Mehlbeere, Waldföhre und Fichte beigemischt sind. Am südostexponierten Tobeleingang stockt ein Braunerde-Buchenwald. Die Besonderheiten dieser Lebensräume werden Ihnen während der Exkursion näher gebracht.

Für die Exkursion sind ca. 2 Stunden einzuplanen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos. Die Exkursion findet bei jeder Witterung statt. (Text: Abt. IVe Land Vorarlberg)

Eckdaten zur Exkursion

Datum: Sonntag, 19. Juni 2016
Zeit: 10:00 Uhr
Treffpunkt: Gemeindeamt Weiler
Exkursionsleitung: Cornelia Peter, Biologin
Mitzubringen: Knöchelhohe Schuhe mit Profilsohle, ggf. Getränke, ggf. Fernglas, Wetterschutz
Veranstalter: Gemeinde Weiler und Abteilung Umwelt- und Klimaschutz im Amt der Vorarlberger Landesregierung in Kooperation mit der Plattform Auwald

Biotopexkursion: Flusslebensräume in Doren

Unter der fachkundigen Leitung von Rosemarie Zöhrer haben Sie die Möglichkeit am Sonntag, den 19. Juni 2016 diese besonderen Naturjuwele in der Gemeinde Doren zu erkunden:

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Grauerlenwald (Johanna Kronberger)

Steile, bewaldete Hänge, Quellaustritte, natürliche Hangrutsche und ein schmales Band von Ufergehölzen und Kiesbänken entlang der Flüsse – die Bregenzerach und die Weißach haben ihre Ursprünglichkeit weitgehend behalten können und stellen durch ihre Vielfältigkeit und ihren Artenreichtum besonders schutzwürdige Großraumbiotope dar. Sie verändern durch ihre natürliche Dynamik nicht nur ihr Aussehen sondern bieten dadurch Lebensraum für gefährdete und vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Nach dem spannenden Eintauchen in diese ursprünglichen Flusslebensräume lassen wir die Exkursion bei einem gemütlichen Grillen in der Bozenau ausklingen.

Für die Exkursion sind ca. 2 Stunden einzuplanen. Im Anschluss an die Exkursion findet ein gemeinsames Grillen statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos. Die Exkursion findet bei jeder Witterung statt. (Text: Abt. IVe Land Vorarlberg)

Eckdaten zur Exkursion:

Datum: Sonntag, 19. Juni 2016
Zeit: 10:00 Uhr
Treffpunkt: Altes Bahnhofsgebäude Bozenau
Exkursionsleitung: Rosemarie Zöhrer, freiberufliche Vegetationsökologin
Mitzubringen: Knöchelhohe Schuhe mit Profilsohle, ggf. Fernglas, Wetterschutz, Getränke und Essen für das anschließende Grillen
Veranstalter: Gemeinde Doren und Abteilung Umwelt- und Klimaschutz im Amt der Vorarlberger Landesregierung in Kooperation mit der Plattform Auwald und dem Naturpark Nagelfluhkette

Österreichische Auenstrategie 2020+ – Der Weg zur Umsetzung

Platz genug

Alfenz (NSA)

Am Mittwoch, 1. Juni fand in Linz die Auenplattform statt. In dieser wurde die Auenstrategie für Österreich präsentiert und diskutiert. Des weiteren folgten mehrere interessante fachliche Vorträge zu verschiedenen Themenfeldern wie beispielsweise die Klimaschutzleistungen von Auen sowie eine mögliche naturverträgliche forstliche Bewirtschaftung. Die Klimaschutzleistungen von Auen sind enorm. Ihre Leistungen beinhalten den Hochwasserschutz durch Retentionsräume, klimatische Ausgleichsfunktion als Feuchtgebiete, Ausgleich des Landschaftshaushaltes, Sicherung des Grundwassers, Milderung von Bodenerosionen, Rückzugsräume für Organismen sowie wichtige Funktionen für die Biodiversität und viele mehr. Vor 60-70 Jahren waren in Österreich noch 1 Million Hektar Auwald zu finden, aktuell sind es nur mehr 100.000 Hektar Auwald. Von dem übrig gebliebenen Auwald sind auch nur mehr 5 % als Auwald von herausragendem Wert zu bezeichen. Deshalb ist es so wichtig die übrig gebliebenen Auwaldreste zu schützen und zu erhalten!

Ziele der Auenstrategie für Österreich (Link zum Dokument)

  • Schützen und Sichern
  • Verbessern und Erweitern
  • Kennen und Wertschätzen
  • Auen ohne Grenzen

 

Biotopexkursion zum Auwald an der Bregenzerach

Unter der fachkundigen Leitung von Rosemarie Zöhrer haben Sie die Möglichkeit am Freitag, den 10. Juni 2016 dieses besondere Naturjuwel in der Gemeinde Kennelbach zu erkunden:

Potentilla anserina (Rosaceae - Rosengewächse)- Gänse-Fingerkraut DSC_1482.JPG

Gänse-Fingerkraut (Günter Stadler)

Die Abschnitte der Bregenzerachaue im Bereich des Gemeindegebietes sind trotz unterschiedlicher Bauwerke in unmittelbarer Nähe ein naturnahes Auengebiet geblieben und weisen nach wie vor die charakteristischen Elemente der sogenannten Weichen und Harten Aue auf. Aufgrund der ungewöhnlich engen Verzahnung unterschiedlicher Biotoptypen auf kleinstem Raum hat sich in einem dicht besiedelten Gebiet ein kleines Rückzugsgebiet für die lokale Wildflora und -fauna erhalten. Lernen Sie auf dieser Exkursion den dynamischen Lebensraum Aue näher kennen und begeben Sie sich auf die Suche nach dem seltenen Wunderveilchen oder der Wasser-Schwertlilie.

Für die Exkursion sind ca. 2 Stunden einzuplanen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos. Die Exkursion findet bei jeder Witterung statt. (Text: Abt. IVe Land Vorarlberg)

Eckdaten zur Exkursion

Datum: Freitag, 10. Juni 2016
Zeit: 14:00 Uhr
Treffpunkt: Sportplatz Kennelbach, Sportplatzstraße 17
Exkursionsleitung: Rosemarie Zöhrer, freiberufliche Vegetationsökologin
Mitzubringen: Knöchelhohe Schuhe mit Profilsohle, ggf. Getränke, ggf. Fernglas, Wetterschutz
Veranstalter: Gemeinde Kennelbach und Abteilung Umwelt- und Klimaschutz im Amt der Vorarlberger Landesregierung in Kooperation mit der Plattform Auwald

Biotopexkursion zum Alten Rhein in Höchst

Unter der fachkundigen Leitung von Elke Beiler und Walter Niederer haben Sie die Möglichkeit am Donnerstag, den 9. Juni 2016 dieses besondere Naturjuwel in der Gemeinde Höchst zu erkunden:

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Das Hauptaugenmerk dieser naturkundlichen Führung liegt auf den Tier- und Pflanzenarten, die auf den nährstoffreichen Schwemmböden des Rheinvorlandes vorkommen. In den letzten Jahren hat sich der Lebensraum am Alten Rhein deutlich verändert: Hinterwasser wurden gegraben, zahlreiche Biotope und Landschaftsstrukturen wurden angelegt. Auf dieser Exkursion erfahren Sie Interessantes zur Entwicklung der neu entstandenen Biotope und der sie besiedelnden Tier- und Pflanzenwelt. Die Exkursion endet beim „Gift- und Kräutergarten“ des Fördervereins Naturpark am Alten Rhein. Auf dem offiziellen Fußweg am Damm gehen wir anschließend wieder zurück zur Rheinauhalle.

Für die Exkursion sind ca. 2 Stunden einzuplanen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos. Die Exkursion findet bei jeder Witterung statt. (Text: Abt. IVe Land Vorarlberg)

Eckdaten zur Exkursion

Datum: Donnerstag, 09. Juni 2016
Zeit: 16:00 Uhr
Treffpunkt: Rheinauhalle
Exkursionsleitung: Elke Beiler und Walter Niederer, Biologe
Mitzubringen: Knöchelhohe Schuhe mit Profilsohle, ggf. Getränke, ggf. Fernglas, Wetterschutz
Veranstalter: Gemeinde Höchst und Abteilung Umwelt- und Klimaschutz im Amt der Vorarlberger Landesregierung in Kooperation mit der Plattform Auwald

Biotopexkursion in Andelsbuch

Unter der fachkundigen Leitung von Rosemarie Zöhrer haben Sie die Möglichkeit am Sonntag, den 5. Juni 2016 dieses besondere Naturjuwel der Gemeinde Andelsbuch zu erkunden:

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Türkenbund (Johanna Kronberger)

Steter Tropfen höhlt den Stein – dieses Sprichwort ist wohl jedem von uns bekannt. Über Jahrtausende hinweg hat die Kraft des Wassers atemberaubende Schluchten in unserem Land erschaffen und gestaltet. Dass an manchen Stellen Wasser jedoch den Stein nicht abschleift sondern im Zusammenspiel mit Moosen ein Kalkgestein entstehen lassen kann, welches über Jahrhunderte hinweg sogar als hochwertiges Baumaterial genutzt wurde, wird Ihnen auf dieser Exkursion näher gebracht. Entdecken Sie diese besonderen Lebensräume und erfahren Sie mehr über ihre faszinierende Entstehung.

Für die Exkursion sind ca. 2 Stunden einzuplanen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos. Die Exkursion findet bei jeder Witterung statt. (Text: Abt. IVe Land Vorarlberg)

Eckdaten zur Exkursion:

Datum: Sonntag, 05. Juni 2016
Zeit: 14:00 Uhr
Treffpunkt: Gemeindeamt Andelsbuch
Exkursionsleitung: Rosemarie Zöhrer, freiberufliche Vegetationsökologin
Mitzubringen: Knöchelhohe Schuhe mit Profilsohle, ggf. Getränke, ggf. Fernglas, Wetterschutz
Veranstalter: Gemeinde Andelsbuch und Abteilung Umwelt- und Klimaschutz im Amt der Vorarlberger Landesregierung in Kooperation mit der Plattform Auwald

Biberexkursion in Altach

Unter der fachkundigen Leitung von Agnes Steininger haben Sie die Möglichkeit am Samstag, den 4. Juni 2016 dem Biber in der Gemeinde Altach auf die Spur zu gehen:

Biber_C_Dietmar_Hollenstein

Biber (Dietmar Hollenstein)

Die Nagespuren am Kopfloch sind kaum zu übersehen und verraten den neuen Bewohner sofort – der Biber ist eingezogen. Doch was treibt der Nager die ganze Nacht und wieso fällt er im Winter Bäume? Diesen und anderen Fragen gehen wir bei einem gemeinsamen Rundgang im Biberrevier auf den Grund.

Für die Exkursion sind ca. 2 Stunden einzuplanen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos. Die Exkursion findet bei jeder Witterung statt. (Text: Abt. IVe Land Vorarlberg)

Eckdaten zur Exkursion

Datum: Samstag, 04. Juni 2016
Zeit: 14:00 Uhr
Treffpunkt: Schwimmbad Rheinauen
Exkursionsleitung: Agnes Steininger, Biologin und Biberbeauftragte in Vorarlberg
Mitzubringen: Knöchelhohe Schuhe mit Profilsohle, ggf. Getränke, ggf. Fernglas, Wetterschutz
Veranstalter: Gemeinde Altach und Abteilung Umwelt- und Klimaschutz im Amt der Vorarlberger Landesregierung in Kooperation mit der Plattform Auwald

Biotopexkursion ans Mehrerauer Seeufer

Unter der fachkundigen Leitung von Markus Grabher haben Sie die Möglichkeit bei der Exkursion am Freitag, den 3. Juni 2016 besondere Naturjuwele der Stadt Bregenz zu erkunden:

Haubentaucher_mit_Jungtier_C_Dietmar_Hollenstein

Haubentaucher (Dietmar Hollenstein)

Das Mehrerauer Seeufer weist eine Vielzahl unterschiedlichster Lebensräume wie Flachwasserbereiche, Röhrichte, Streuewiesen, Moore oder Auwälder sowie eine artenreiche und faszinierende Tier- und Pflanzenwelt auf. Auf dieser Exkursion lernen wir besonders bemerkenswerte Arten wie das Bodensee-Vergissmeinnicht genauer kennen, einen Vertreter der Strandlingsvegetation, der beinahe ausschließlich an den Ufern des Bodensees vorkommt. Außerdem führt uns die Exkursion an die Mündung der Bregenzerache. Die besonders dynamischen Lebensräume und die hochspezialisierten Arten in diesem weitgehend natürlichen Mündungsdelta stellen einen weiteren Schwerpunkt unserer Exkursion dar.

Für die Exkursion sind ca. 2 Stunden einzuplanen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos. Die Exkursion findet bei jeder Witterung statt. (Text: Abt. IVe Land Vorarlberg)

Eckdaten zur Exkursion

Datum: Freitag, 03. Juni 2016
Zeit: 16:00 Uhr
Treffpunkt: Wocherhafen
Exkursionsleitung: Markus Grabher, Biologe und Geschäftsführer Umweltbüro Grabher
Mitzubringen: Knöchelhohe Schuhe mit Profilsohle, ggf. Getränke, ggf. Fernglas, Wetterschutz
Veranstalter: Stadt Bregenz und Abteilung Umwelt- und Klimaschutz im Amt der Vorarlberger Landesregierung in Kooperation mit der Plattform Auwald

Biotopexkursion Meininger Au

Unter der fachkundigen Leitung von Romana Steinparzer haben Sie die Möglichkeit am Sonntag, den 29. Mai 2016 diese besonderen Naturjuwele in der Gemeinde Meiningen zu erkunden:

Berberis vulgaris (Berberidaceae - Berberitzengewächse) - (Echte) Berberitze DSC_8532

Berberitze (Günter Stadler)

Von der Kirche aus gehen wir zur Oberau, einer artenreichen Hartholzaue, die aufgrund ihres natürlichen Bestandsaufbaus und des großen Reichtums an Alt- und Totholz als besonders schützenswert einzustufen ist. Insbesondere die Alt- und Totholzvorkommen bieten Lebensraum für viele hochspezialisierte Organismen. Auf dieser Exkursion lernen wir die charakteristischen Vertreter der Tier- und Pflanzenwelt kennen und erfahren, weshalb Auwälder zu den ökologisch vielseitigsten und gleichzeitig gefährdetsten Biotoptypen Mitteleuropas zählen. Die Exkursion führt weiter bis zur „Kleinen Ill“ und beleuchtet abschließend die Umsetzung der Fischaufstiegshilfe im Zuge der Errichtung des Illspitzkraftwerkes.

Für die Exkursion sind ca. 2 Stunden einzuplanen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos. Die Exkursion findet bei jeder Witterung statt. (Text: Abt. IVe Land Vorarlberg)

Eckdaten zur Exkursion

Datum: Sonntag, 29. Mai 2016
Zeit: 15:00 Uhr
Treffpunkt: Kirche in Meiningen
Exkursionsleitung: Romana Steinparzer, Landschaftsplanerin und Natura 2000-Gebietsbetreuerin
Mitzubringen: Knöchelhohe Schuhe mit Profilsohle, ggf. Getränke, ggf. Fernglas, Wetterschutz
Veranstalter: Gemeinde Meiningen und Abteilung Umwelt- und Klimaschutz im Amt der Vorarlberger Landesregierung in Kooperation mit der Plattform Auwald

Biotopexkursion Alter Rhein und Brändlis Wies in Lustenau

Unter der fachkundigen Leitung von Alwin Schönenberger haben Sie die Möglichkeit am Samstag, den 21. Mai 2016 diese besonderen Naturjuwele in der Marktgemeinde Lustenau zu erkunden:

Schwertlilie_C_Thomas_Rainer

Sibirische Schwertlilie (Thomas Rainer)

Der Alte Rhein bei Lustenau ist nicht nur ein beliebtes Naherholungsgebiet, sondern auch ein besonders wertvolles und einzigartiges Naturjuwel! Gemeinsam erkunden wir diese letzte noch weitgehend naturnahe Galeriewaldlandschaft im Rheintal und ihre artenreichen Biotope und vielfältige Flora und Fauna. Insbesondere die Vogelwelt werden wir beobachten und manch Gesang und Ruf genauer kennenlernen. Auf den Streuewiesen von Brändlis Wies erwartet uns die Sibirische Schwertlilie mit ihren wunderschönen blau-violetten Blüten. Und wenn uns das Glück an diesem Tag hold ist, dann hören wir vielleicht sogar den Ruf des Kiebitz, einen unserer seltenen Wiesenbrüter in der offenen Riedlandschaft.

Für die Exkursion sind ca. 2 Stunden einzuplanen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos. Die Exkursion findet bei jeder Witterung statt. (Text: Abt. IVe Land Vorarlberg)

Eckdaten zur Exkursion

Datum: Samstag, 21. Mai 2016
Zeit: 07:00 Uhr
Treffpunkt: Parkplatz beim Alten Rhein (Am Rohr)
Exkursionsleitung: Alwin Schönenberger, Ornithologe und Natura 2000-Gebietsbetreuer
Mitzubringen: Ein Fernglas wird zur Vogelbeobachtung empfohlen, ggf. Getränke und Wetterschutz mitnehmen.
Veranstalter: Marktgemeinde Lustenau und Abteilung Umwelt- und Klimaschutz im Amt der Vorarlberger Landesregierung in Kooperation mit der Plattform Auwald

Biber in der inatura

biber Die neue Sonderschau in der inatura ist dem Biber gewidmet – nach dem Menschen sicher der wirksamste Umgestalter  von Auwäldern, der sich seit  zehn Jahren in Vorarberg wieder ausbreitet.

In der Ausstellung kann man viel über die Heimkehrer lernen, und vieles mit eigenen Händen angreifen und ausprobieren. Das macht nicht nur Kindern viel Spaß, wie sich schon bei der Eröffnung gezeigt hat, als die Biberbeauftragte das Landes, Agnes Steininger, zum ersten Mal durch die Ausstellung führte.

Auf der Website für das Bibermanagement findet man noch mehr Informationen und kann Beobachtungen auch gleich online melden.

12778967_10154071116144850_1398516168755129214_o

Auwaldstudie erweitert: Bergbach-Auen

alvier_umg

Alvier unterhalb von Brand (c) umg.at

Das Umweltbüro Grabher (umg.at) hat seine Auwaldstudie im Auftrag des Naturschutzrats noch erweitert.

Zusätzlich zu den Wäldern in den Tallagen wurden im Vorjahr noch die Auen der Bergbäche untersucht, und diese Lebensräume in einer sehr interessanten Zusammenfassung anschaulich dargestellt.

Die gesamte Studie mit beiden Teilen kann hier von der Website des Vorarlberger Naturschutzrats heruntergeladen werden (pdf, 41 MB)

Biber am Alten Rhein

Ein Winterspaziergang am Alten Rhein zeigt deutliche Zeichen von fleißigen Bibern: Erst seit kurzem ist der Biber am  „Kopfloch“ (zwischen dem Kieswerk und dem südlichen Ende des Alten Rheins) wieder heimisch und hat bereits auf der ganzen Länge seine Spuren hinterlassen.

„Rhein raus“

Die geplanten Aufweitungen wären auch eine der wenigen Chancen für neuen, naturnahen Auwald im Rheintal.

Naturschutzanwaltschaft Vorarlberg

Visualisierung+Frutzmündung+bei+Oberriet_Feldkirch_copyright_IRR_&_Hydra_Institute_mittel Visualisierung der renaturierten Frutzmündung – (c) IRR & Hydra Institute

Das Hochwasser-Schutzprojekt Rhesi scheint immer noch in den Startlöchern zu stehen, obwohl es für die Sicherheit und Ökologie im Rheintal eine große Chance wäre. Widerstände kommen vor allem aus der Landwirtschaft und von den  Nutzern einiger Gurndwasserbrunnen.

Die Umweltplattform Lebendiger Alpenrhein hat deshalb die Web-Initiative „Rhein raus!“ gestartet. Auf der Website www.rheinraus.info kann man sich für eine naturnahe Rhesi-Variante mit großzügigen Aufweitungen einsetzen.

Verbesserungen für den Hochwasserabfluss sind dringend notwendig. Derzeit ist der Alpenrhein für einen Abfluss von 3’100 m3/s ausgebaut. Bei einem Hochwasserereignis mit einem höheren Abfluss könnte es zu Dammbrüchen kommen, wie die interaktive Visualisierung auf www.rhesi.org zeigt.

Durch Aufweitungen innerhalb von Außendämmen kann die Abflusskapazität und damit die Hochwassersicherheit erhöht werden. Gleichzeitig entstünde eine vielfältige, artenreiche Flusslandschaft, in der die Rheintaler Bevölkerung die Natur erleben und sich erholen könnte. Trotz dieser großartigen Chance bläst dem Projekt v.a…

Ursprünglichen Post anzeigen noch 26 Wörter

Auwaldstudie im Fernsehen

Interview Markus Grabher Alfenz

Der Autor der Studie, Markus Grabher im ORF-Beitrag

Gestern hat der ORF über die Auwaldstudie des Umweltbüro Grabher berichtet, das im Auftrag des Naturschutzrats die „Wälder an Fließgewässern im Talraum Vorarlbergs“ untersucht hat.
Die Studie ist auf der Seite des Naturschutzrats kostenlos zum Download verfügbar (pdf, 9.2MB), die Kurzstudie von Sylvia Brunner und Anna Pichler von der  Naturschutzanwaltschaft für Vorarlberg kann hier heruntergeladen werden (pdf, 5,3 MB).

Bis Ende 2015 sollen außerdem in einem Folgeprojekt die wichtigen Auwälder außerhalb
des bisherigen Bearbeitungsgebiets erfasst werden.