Vom „Erlkönig“ und „neuartigen“ Instrumenten – Exkursion in die Ill-Auen

Bei traumhaft schönem Wetter führte Rochus Schertler die Exkursionsteilnehmer durch Teile der Ill-Auen in Tschagguns und Schruns.
Dabei wurden die Veränderungen, die das Ökosystem der Ill-Auen im Laufe der letzten Jahrzehnte erfahren hat, veranschaulicht: Ill-Verbauungen, Sunk- und Schwall durch den Kraftwerksbetrieb der Illwerke, Freitzeiteinrichtungen wie der Aktiv Park Montafon, Infrastrukturen (Radweg, Brücken), Holznutzung etc.

Ill-Auen bei Tschagguns

Ill-Auen bei Tschagguns

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Exkursion in die Montafoner Ill-Auen

tschaggunsDas Wetter wird schön und Kurzentschlossene sind noch herzlich wilkommen!

Mittwoch 25.September 2013, 15 Uhr

Exkursionsleiter:
Rochus Schertler

Treffpunkt:
Bahnhof Tschagguns

Rochus Schertler kennt als Naturschutzbeauftragter der BH Bludenz und Vize-Obmann des Vorarlberger Naturschutzbundes viele Naturschätze des Landes, aber auch die Bedrohungen, denen sie ausgesetzt sind.  In dieser Nachmittagsexkursion führt er durch Teile der Montafoner Ill-Auen, die schon sehr klein geworden sind, aber immer noch einen hohen Wert haben; nicht nur für Pflanzen und Tiere, sondern auch für Naherholung suchende Menschen .

Wir bitten um Anmeldung unter:
daniela.kennerknecht@inatura.at oder +43 (0)676 83306 4723

Wildnis findet Stadt

Exkursionleiter Gerold Ender

Exkursionleiter Gerold Ender

Am 13.7.2013 erkundeten Interessierte zusammen mit Exkursionsleiter Gerold Ender von der Abt. Umweltschutz,Stadt Bregenz, das Natura 2000 Gebiet an der Bregenzerachmündung- eine einzigartige Naturoase in der Stadt! Weiterlesen

Naturschutzbund: Mit Auenstrategie gegen Hochwasser

Hainburger Au überflutet (c) Ulrich Schwarz

Die Hainburger Au kann große Mengen an Wasser zurückhalten. (c) Ulrich Schwarz

Der österreichische Naturschutzbund weist in einer Presseaussendung darauf hin, dass weniger als ein Viertel der österreichischen Auen noch funktionsfähig sind, dass aber dringend mehr Retentionsräume gebraucht würden. Zusammen mit der Arge Naturschutz, den Büros Lazowski und Fluvius sowie den zuständigen Beamten in Bund und Ländern möchten sie nun in einer „Auenstrategie“ notwendige Maßnahmen zum Schutz der Auen als Natur- und Hochwasserretentions-Räume erarbeiten.

Dazu wurde bereits ein Hintergrundpapier erstellt. Die Autoren meinen, das Verständnis dafür habe etwas zugenommen, dass eine großräumige Planung notwendig sei, um sich vor Hochwasser zu schützen. Das hoffen wir auch. Noch immer scheint hier aber einiges an Informations- und Aufklärungsarbeit nötig.

Elbe: Renaturierte Auen schützen vor Überschwemmungen

Elbtalauen bei Lenzen, neuer Damm im Bau

Elbtalauen bei Lenzen, links der neue Damm im Bau – Foto: Jochen Purps

Das erste große Hochwasser ist überstanden: In den Elbtalauen bei Lenzen in Brandenburg (Karte) wurde in einem großen Naturschutzprojekt der Damm der Elbe auf einer Länge von über 7 km zurückverlegt – bis zu 1,3 km von der Elbe weg. So konnten 420 Hektar renaturierter Aulandschaft geschaffen werden, vor allem Auwald, aber auch Weiden für Wildpferde und einige Wiesen. Weiterlesen

Nächste Exkursion: Bludescher Au am 15.6.2013, 14h

Schon diesem Samstag, 15.6.2013, treffen wir uns in Bludesch zu einer weiteren Auwaldexkursion!
Die Gemeinschaftsexkursion von inatura und Plattform Auwald eröffnet die Möglichkeit die Vielfalt auf kleinstem Raum zu erleben. Die Bludescher Au wird laufend durch verschiedenste Nutzungsinteressen reduziert. Bedrohter Lebens- und wichtiger Erholungsraum!

Eichen-Ulmen-Eschen Hartholzau mit Dabaladabach.

Eichen-Ulmen-Eschen Hartholzau mit Dabaladabach.

Genauere Informationen zur Exkursion unter dem Punkt Termine.

„Land unter“ – Auwalddynamik und Vogelvielfalt an der Leiblachmündung

Exkursionsgruppe lauscht dem Vogelgesang.

Exkursionsgruppe lauscht dem Vogelgesang.

Ein Erlebnis der besonderen Art war für mich der Besuch der ornithologischen Exkursion an die Leiblachmündung am Samstag, den 8.6.2013. Dipl. Biol. Anne Puchta führte eine Kleingruppe interessierter Ornithologen und Auwaldfreunde im Namen des Veranstalters BirdLife Vorarlberg (Mitglied der Plattform Auwald) zur Leiblachmündung. Weiterlesen

Nicht verschlafen – die Auwaldnächte im Rheinholz!

Sonnenuntergang Rheinholz

Am Mittwoch, 29.05.2013 (am Abend vor dem Feiertag) gehts auch heuer wieder ins Rheinholz. Auf euch wartet ein Froschkonzert und ein romantischer abendlicher Spaziergang mit interessanten Infos zum Auwald! Nähere Infos unter Termine und hier der Exkursionsbericht vom letzten Jahr.

Fachexkursion in die Frastanzer Au

Am 22. April lud der Vorarlberger Naturschutzrat zu einer Fachexkursion in die Frastanzer Au. Die Exkursion wurde von Mag. Andreas Beiser geleitet. Das Fachpublikum setzte sich aus Vertretern der Abteilungen Umweltschutz, Gewässerschutz, Forstwesen und Raumplanung des Landes Vorarlberg zusammen. Auch die Waldaufseher für Ludesch und Nenzing, deren Waldaufsichtsgebiete Auwaldflächen beeinhalten, waren bei der Exkursion dabei. Interessiert waren auch Vertreter der Jagd, der Gemeinde Frastanz und der Naturschutzanwaltschaft. Weiterlesen

Neuer Artikel: Misteln

Die Laubholz-Mistel mit ihren weißen Beerenfrüchten behält auch im Winter ihre Blätter.Schon gesehen? Außer Blogposts gibt es hier auch „statische“ Seiten, die immer an der gleichen Stelle stehen. In der Spalte rechts befindet sich dazu eine Übersicht, weil man sie in der Hauptnavigation gar nicht so leicht findet (Tipp: Im Menü oben gibt es auch Untermenüs …)

Die neueste Seite befasst sich mit den Misteln, die als Halbschmarotzer auf alten Bäumen leben – hier gehts weiter …

Erste Termine für Auwaldexkursionen 2013 stehen!

Wie im vergangenen Jahr organisiert und koordiniert die Plattform Auwald mit ihren Partnern wieder verschiedene Exkursionen und andere Veranstaltungen.
Mit dem Exkursionprogramm 2013 der inatura, das heuer unter dem Thema „Wald“ steht, sind nun die Termine für die ersten Auwald-Exkursionen bekannt! Die Plattform Auwald freut sich auf Eure Teilnahme!

Impressionen aus der Oberau in Meiningen

Impressionen aus der Oberau in Meiningen

Kletterpflanzen Galerie

Lianen im Auwald…wie im Urwald

Jetzt in der laublosen Zeit ist mir der üppige Efeubewuchs in unseren Auwäldern des Öfteren aufgefallen. Die Efeuranken sind immergrün und stechen damit vor allem im Winter deutlich ins Auge.

Kontrastreich: die immergrünen Efeuranken heben sich v.a. in der laubfreien Zeit und auch bei Schnee gut ab.Vertrocknende Weichholzauen im Natura 2000 Gebiet Mehrerauer Seeufer - Bregenzerachmündung (Foto: Naturschutzanwaltschaft).

Kontrastreich: die immergrünen Efeuranken heben sich v.a. in der laubfreien Zeit und auch bei Schnee gut ab.Vertrocknende Weichholzauen im Natura 2000 Gebiet Mehrerauer Seeufer – Bregenzerachmündung (Foto: Naturschutzanwaltschaft).

Aus qualifizierter Biologen-Quelle habe ich erfahren, dass man einen solchen üppigen Efeubewuchs wie hier in Vorarlberg sonst in Österreich kaum vorfinden kann. Grund dafür ist die hohe Luftfeuchtigkeit. Weiterlesen

Auwaldreste im Montafon

Vor kurzem haben wir eine schöne Präsentation eines engagierten Montafoners bekommen, der sich für den Erhalt der Auwaldreste in seinem Tal einsetzt. Vielen Dank!

Unten stehen einige Bilder daraus, und hier ist die gesamte Präsentation als PDF: Auwälder – wertvollste Naturschätze im Montafon (13 MB).

Auch interessant dazu: Die VOGIS-Karte mit allen kartierten Biotopen – man sieht entlang der Ill noch einige Streifen mit Auwäldern. Mit dem Knopf „Info“ bekommt man zu jedem Biotop mehr Kurzinformationen (rechts das Thema „Biotope“ auswählen!), der „Hotlink“ (mit dem Blitzsymbol) öffnet direkt den dazugehörigen Eintrag im Biotopinventar.

Durchforstung einmal anders…

Verbindungskanal zur Dornbirnerach in Hard

Verbindungskanal zur Dornbirnerach in Hard

Eine Durchforstung der besonderen Art durften wir beim Verbindungskanal zur Dornbirnerach in Hard kürzlich bewundern.

Der tätige „Förster“ ließ sich zwar nicht persönlich blicken, doch konnte er aufgrund seines Werkes eindeutig identifiziert werden!

Im Winter schmecken dem Biber die Baumrinde, die Zweige und Knospen.

Im Winter schmecken dem Biber die Baumrinde, die Zweige und Knospen.

Auch die hinterlassenen Spuren deuten darauf hin: der Biber war hier fleißig unterwegs und gestaltete kräftig seinen Lebensraum am Ufer.
Mein (forstfachliches) Fazit: selbst von Waldarbeiterhand wäre kein besseres Ergebnis zu erwarten gewesen – eine tolle Freistellung von einzelnen Bäumen und Schaffung von günstigen Lichtverhältnissen für die verbleibenden Bäume am Ufer!

7000 m² für das neue Dienstleistungszentrum in Thüringen

Das Dienstleistungszentrum Blumenegg ist ein Kooperationsprojekt der Gemeinden Thüringen und Ludesch. Es soll beiden Gemeinden als Wertstoffsammelzentrum und als gemeinsam geführter Bauhof dienen. Die Idee an sich ist gut: überörtliche gemeinschaftliche Nutzung. Bei den Fußballplätzen hat es allerdings offensichtlich nicht funktioniert. Aber das war eine andere Geschichte…

Neues Dienstleistungszentrum der Gemeinden Thüringen und Blmenegg am potentiellen Auwald Standort (Foto: Naturschutzanwaltschaft)

Neues Dienstleistungszentrum der Gemeinden Thüringen und Blmenegg am potentiellen Auwald Standort (Foto: Naturschutzanwaltschaft)

Für die Errichtung des Dienstleistungszentrums wurden in Thüringen ca. 7000 m² Wald dauerhaft gerodet. Es handelte sich dabei um einen Mischwald aus Fichte, Bergahorn, Esche, Tanne, Grauerle, Rotföhre, Stieleiche und Salweide. Im Unterwuchs und in der Krautschicht wurden auch typische Auwald-Arten wie Roter Hartriegel, Kratzbeere, Gewöhnlicher Liguster, Gewöhnliche Hasel, Immergrün, Goldnessel und Gewöhnlicher Schneeball festgestellt.
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Abschiedsbesuch

… beim Auwaldstreifen zwischen den Firmen Rauch und Rexam, der einer Betriebserweiterung zum Opfer gefallen ist – trotz negativer Gutachten von Naturschutz und Forst.

Kommentar dazu im neuen Blog der Naturschutzanwaltschaft.